Gesundheit durch Achtsamkeit

Liebe Freunde und Nasensucher, man wird wacher durch Meditationstechniken. Wacher, bewusster, aufmerksamer, gesünder, achtsamer. Vieles verändert sich dadurch, der Alltag, der Umgang mit Menschen und sich selbst und seinen Ängsten und vieles andere mehr. Im Buddhismus gibt es Methoden, die nur auf die Erhöhung der Achtsamkeit zielen. Die bekannte Vipassana Meditation ist eine von ihnen, bei ihr beobachtet man den Atem, wie er ein- und ausfließt. Das Universitätsklinikum Freiburg hat bei ihren Patienten derartige Methoden zu Erhöhung von Achtsamkeit eingesetzt. Mit Erfolg. Erhöhte Achtsamkeit half bei der Stressreduktion, bei chronischen Schmerzen, Angsterkrankungen, Essstörungen, Suchterkrankungen und anderen Krankheitsbildern.

Achtsamkeit erhöht Bewusstsein und Gelassenheit

Bei unterschiedlichen Patientengruppen und auch bei normal gesunden Menschen führte das Üben von Achtsamkeit zu erhöhtem Wohlbefinden, verbesserter Lebensqualität, verringerten Symptomen, Stressreduktion und besserer Gesundheit. Achtsamkeit wird verstanden als eine bewusste (intentionale), aufmerksame, wache und liebevoll akzeptierende Grundhaltung gegenüber allen Bewusstseinsinhalten jeden Moment.


Die Eigenschaften von Achtsamkeit laut dieser Studienerkenntnisse sind

Anfängergeist -- Die Dinge wie zum ersten Mal sehen

Sanftmut -- Sanfte, freundliche und weiche Qualität des Bewusstseins

Offenheit -- Sich ganz dem Moment hingeben, ohne Erwartung

Dankbarkeit -- Ehrfurcht, Wertschätzung und Dankbarkeit für den Moment

Freundliche Zugewandheit -- Liebevolle Güte, Mitgefühl, Mitfreude, Vergebung und unbedingte Liebe

Kontinuität -- Im Jetzt, von Moment zu Moment

Ohne Wertung -- Den Moment wahrnehmen, ohne Bewertung und Kategorisierung

Ohne zu streben -- Ohne Zielorienierung, nicht abhängig von Ergebnissen

Akzeptanz -- Die Dinge so sehen und anerkennen, wie sie gerade im Moment sind. Ist nicht passiv oder resignierend gemeint

Geduld -- den Dingen ihre Zeit geben. Geduld uns, anderen un dem jetzigen Moment gegenüber aufbringen

Vertrauen -- Sich selber, seinem Köprer, seinen Intuitionen, seinen Emotionen und dem Leben an sich vertrauen.

Loslassen -- Keine Gedanken, Gefühle oder Erfahrungen festhalten wollen, an Nichts anhaften. Dis-Identifikation.


Das Resultat der Studie

Achtsamkeit verändert die Erfahrung nicht, aber vertieft sie. Man wird fähig, die sich aufbauenden Reaktionen und zugrundeliegenden Motive deutlich zu beobachten. Es entsteht ein Raum zwischen Wahrnehmung und Reaktion. In diesem Raum können bewusste Entscheidungen getroffen werden.

Dr. Stefan Schmidt, Institut für Umweltmedizin und Krankenhaushygiene, Universitätsklinikum Freiburg


Viel Spaß beim Meditieren und Achtsam sein

wünscht euch

Samarpan


PS: Tipp gegen Langeweile: Mal ein Abenteuer in der Humaniversity erleben.

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