Weniger Dramen im Leben durch Meditation
Eine Studie über Meditation und Emotionen
Oft genug geschehen Dinge im Leben, die einen wirklich zum Ausflippen bringen. Das Herz rast, die Angst versteift den Nacken und der Magen dreht sich um - ein nicht sehr gesunder Zustand. Mit Ruhe und Abstand gesehen, entpuppen sich oft die furchtbaren Ereignisse lediglich als ein Missgeschick, das intelligent zu lösen ist. Wie eine Studie im International Journal of Neuroscience zeigt, macht Meditation resistenter gegen "Ausflipp-Situationen". Es gibt weniger Drama im Leben eines Meditierenden, dafür mehr echte Gefühle, wie Liebe, Dankbarkeit und Freude.
Test mit emotionalem Stress
In der Studie wurden 25 Menschen mit langjähriger Meditationserfahrung und einer Kontrollgruppe ein gewalttätiger, stressreicher Film gezeigt. Eine Gruppe von Teenagern folterte zuerst eine Famile und brachte dann ein Familienmitglied nach dem anderen um. (Manchmal frage ich mich, warum jemand so was überhaupt verfilmt ...)
Geringere Reaktionen der Meditierenden
Getestet wurden psychologische, physiologische und elektrophysiologische Reaktionen auf das Gesehene. Die Meditierenden hatten überall wesentlich geringere Reaktionen als die Kontrollgruppe. In einem Selbsteinschätzungstest wurden die Probanten gefragt, wie sie selbst ihre Gefühle bewerten würden. Die Angaben der Meditierenden unterschieden sich besonders signifikant bei den Emotionen von Abscheu, Wut, Angst und Unbehagen.
Gelassenheit durch Meditation
Die Meditierenden konnten während des Films wesentlich gelassener bleiben, als die nicht meditierende Kontrollgruppe. Sie zeigten auch geringere Hautwiderstände, einem autonomen, von ihrer Einschätzung unabhängigen Test. Im Gehirn wurde im Frontalbereich eine erhöhte Gamma Aktivität festgestellt. Die Kontrollgruppe hatte eine höhere Fokussierung, was bedeutet, sie waren vom Geschehen im Film aufgesogen, wogegen die Meditierenden eine weitere, ungerichtete Aufmerksamkeit zulassen konnten.
Das Ergebnis:
Anerzogene Emotionen berühren nicht mehr
Der Test zeigte, dass langjährige Meditation resistenter gegen den normalen Dramenstress des Alltags macht. Meditierende reagieren emotional gelassener und unberührter als nicht meditierende Menschen. Es sei angemerkt, dass weniger Emotionen allerdings nicht bedeutet, gefühlsarm zu sein. Die wahren Gefühle werden stärker durch Meditation, die reaktiven, anerzogenen Emotionen verflüchtigen sich.
Weitere Ergebnisse diverser Studien zum Thema Meditation
Emotionen mit Filmen beobachten lernen
Falls du Lust hast, gelassen mit eigenen und fremden Gefühlsausbrüchen umgehen zu lernen und auf dem Trockenen üben wollt, dann empfehle ich die Movie Meditation. Wenn du Herausforderungen suchst, dann schaue mal auf FindYourNose.com in die Filmliste. Dort gibt es Filme zu den unterschiedlichsten Dramen des Lebens. Bestimmt wirst du welche finden, die das vorführen, was dich normalerweise zum Ausflippen bringt. Filme meditativ anzuschauen ist eine unterhaltsame Art zu lernen, in jeder Lebenssituation zentriert zu bleiben.
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