
Meditatives Bogenschießen
Der Mensch selbst ist die Lösung für alle seine Probleme. Die Kraft, sich selbst zu heilen, liegt in seinem Innersten und ist über die verschiedensten Arten der Meditation zu erreichen. Zum Beispiel mit dem Zen Bogenschießen...

Führen und Loslassen
Beim Meditativen Bogenschießen, dem Zen-Bogenschießen erlebt der Mensch das Loslassen vom ICH. Der Ausübende erlernt das Loslassen von Menschenhand gemachten, angsterfüllten Erwartungen: Kann ICH das überhaupt? Was, wenn ICH versage? Mögen MICH meine Mitmenschen? usw. Das Vertrauen in sich selbst und zu anderen wird durch das Loslassen der Bogensehnen wieder im Menschen erweckt.
Das Meditative Bogenschießen ist der Weg, den Geist des Zen-Bogenschießens als Europäer zu erfahren. Das Wort Zen ist die japanische Übersetzung des chinesischen Wortes „chan“, das wiederum auf den Sanskrit-Begriff „dhyana“ oder „Meditation“ zurückgeht.
Beim Meditativen Bogenschießen ist die wichtigste Aufgabe des Zen-Bogenschützen die richtige, d.h. systematische Ein- und Ausatmung zu erlernen. Diese Atmung wird dann in einen einheitlichen Ablauf des Bogenschießens eingebracht. Dies beginnt mit dem Ergreifen des Bogens, Ausrichten zur Scheibe – nicht nur körperlich sondern auch geistig, Ergreifen des Pfeils und Auflegen des Pfeils, Hochnehmen des Bogens, Ergreifen der Bogensehne, Spannen des Bogens und verweilen in der höchsten Spannung und dann das endliche, unbeschwerte Loslassen der Bogensehne. Dieses unbeschwerte Loslassen der Bogensehne (auch aller Gedanken) ist dann die größte Meister-Leistung.
Wenn der Zen-Bogenschütze sein Ziel verfehlt, dann dreht er sich um und sucht den Grund für sein Versagen in sich selbst. Denn für den Zen-Bogenschützen gibt es kein ICH das dem Du die Schuld gibt. Dies gilt es auch zu erlernen für so manche Führungskraft. Denn wer die Einheit von Geist, Körper und Bogen erreicht, der kann auch in der höchsten Spannung entspannen.
Das Meditative Bogenschießen vermittelt Führungskräften ein entspannteres Vertrauen in ihre Fähigkeiten. Ebenso fördert es das Miteinander, denn der Ausübende hat gelernt dass ER der Grund für sein Versagen ist. Dieser Zustand wird aber nur erreicht, wenn er von seinem ICH vollkommen frei und gelöst ist, wenn er eins ist mit der Vollkommenheit des Universums.
Nur wer vollkommen losgelöst ist von allem, kann Höchstleistung erbringen!
Meditation beim Bogenschießen?!
Viele Menschen denken, dass Zen - Meditation ein besonderer Zustand ist, in welchem es eine besonderen Trance oder ein Entrückt-Sein des Geistes zu erleben gibt. Falsch! Sonst wäre es nur den Menschen möglich, die nichts zu tun haben, aber Menschen die ihre tägliche Arbeit verrichten, wären überhaupt nicht fähig dazu. Das Ziel jeglicher Meditation ist es, seine eigene Mitte zu finden, den Gleichklang zu erleben mit Allem, und das im wachen Zustand zu erleben.
Was genau ist Zen?
Nur DU selbst kannst diese Frage klären - es ist DEINE Frage!
Es wird viele Menschen überraschen, gibt es doch keinen Meister, der für Euch seit Jahren meditierend in irgendeinem abgelegenen Tempel sitzt und Eure Antwort für Euch bereithält. Im Zen gibt es nichts, das euch helfen kann! Außer ihr Euch selbst.
Wer regelmäßig meditiert, lernt negative Gefühle loszulassen und sich auf positive Gedanken zu konzentrieren. Durch kontinuierliches Meditieren werden die Nervenzellen besser vernetzt und es steigert die Aufmerksamkeit. Auch die linke Stirnhälfte wird mehr aktiviert, dies ist der Bereich, der unter anderem auch für Glücksgefühle und Optimismus zuständig ist. Wichtig ist es zu wissen, es gibt nicht die eine oder andere richtige Meditationstechnik, jedoch ist eines sicher:
Wer beständig übt, wird immer besser.
Regelmäßige Ausübung erweitert das Bewusstsein, befreit von Stress, schenkt Entspannung, inneres Glück, Frieden und trägt zur Heilung bei. Wie kaum eine andere Beschäftigung vermag das Meditative Zen - Bogenschießen bei Jung und Alt gleichermaßen Körper, Geist und Seele in Einklang zu bringen.
Es liegt wohl im Trend der Zeit, dass immer mehr Menschen in der westlichen Welt versuchen, etwas mehr Ruhe für sich selbst zu finden. Auf dem Weg zur inneren Mitte kann das Meditative Bogenschießen viel dazu beitragen sein wirkliches selbst wieder zu finden, Werte wie z.B. Achtsamkeit neu zu entdecken, die Harmonie und den Einklang mit Allem das da ist zu erleben. Die Reise zu sich selbst lohnt sich.
Eine Zen – Geschichte
Ein Wanderer fragte einst einen Zen Meister: Warum tragt Ihr zeremonielle Gewänder und schlagt die Glocke, wo doch die Welt so weit ist? Ist dies der Weg zur Erleuchtung? Der Meister antwortete, um Zen auszuüben bedarf es keiner Rituale. Der wahre Zen Schüler beherrscht die Form und verwirklicht die Wahrheit in seinem täglichem Leben.
Übrigens...
Sollte sich bei Euch immer noch die Frage auftun: Was ist eigentlich Zen?
Die Antwort lautet:
Der Text ist hier zu Ende. Dein Atem
aber fließt auf wunderbare Art weiter.
Harry Mark, Kursleiter Meditatives Bogenschießen, Essen
Der Autor, Harry Mark, leitet Kurse, die in das Meditative Zen-Bogenschießen einführen - übrigens auch für Kinder und Jugendliche. Diese Kurse finden in Essen statt.
Einmal im Monat gibt es die Möglichkeit an einem Weekend-Workshop in einem Kloster auf einer Insel mitten im Rhein teilzunehmen.
Einmal im Monat begleitet Harry Mark ein Weekend-Workshop mit einem Ayurveda-Programm kombiniert mit Zen-Bogenschießen in einer traumhaften, weit vom Tourismus abgelegenen, Naturstein-Finca auf Mallorca.


