
Artikel vom 10.Apr.2008

Ob im Himalaya alles leichter wäre?
Der tägliche Arbeitsstress nagt am inneren Frieden. Gedanken an die einsame Hütte in den Bergen geben Hoffnung auf wirklich ungestörte Zeiten. Dort stören dann die Kuhglocken oder das harte Bett oder .... Wir wollen gestört werden! Das ist eine zunächst schwer nachvollziehbare These, die es jedoch wert ist, einmal näher überprüft zu werden.
Ungestört inmitten des größten Trubels
Die vielen Heiligen haben sich nicht ohne Grund aus der Welt zurückgezogen. Die Welt stört den eigenen Frieden...
Denke daran, außer, du möchtest gestört werden, kann dich nichts stören. Wenn du einfach im wertungsfreien Wahrnehmen der Störung bleibst, dann werden die Störungen einfach vorbeiziehen Sie kommen, und sie gehen auch wieder. Sogar mitten im hektischen Leben in der Welt kannst du zum Buddha werden.
Wir brauchen solche Buddhas die im Leben stehen. Das ist die einzige Hoffnung für die künftige Menschheit, auf einen besseren und neuen Menschen. Jemand, der feiern kann, der mitfühlend ist und tanzen kann, der gerne singt und liebt.
Osho, Turning In #3
Ein schönes Mädchen ist nicht deshalb so schön, weil es dir damit den Kopf verdrehen und dich von der Meditation ablenken will. Es ist einfach schön, und das ist alles. Du musst den Frieden innerhalb des brennenden Hauses finden.
Das Leben ist so wie der Krieg: Ständig bist du damit beschäftigt, deine Feinde unter Beschuss zu halten. Zazen bedeutet, das Feuer einzustellen. Feuerpause!
Zen Meister Kodo Sawak Roshi
Foto von Pakhi
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