Osho ist kein Zenmeister!
Hans-Wolfgang schreibt am 03.May.2008
Osho ist kein Zenmeister.
Er hat sich selbst nie so bezeichnet. Er hat sich als vieles bezeichnet: Meister, Erleuchteter, Mystiker, erleuchteter Mei...
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Osho ist kein Zenmeister.
Er hat sich selbst nie so bezeichnet. Er hat sich als vieles bezeichnet: Meister, Erleuchteter, Mystiker, erleuchteter Meister, Freund, Seher, Dichter, Geschichtenerzähler, aber nie Zen-Meister.
Das hat auch einen Grund: Osho legt immer Wert darauf, dass er keiner Tradition angehört, dass er niemals, in keinem seiner Leben, ein Schüler gewesen ist, also selbst bei einem Meister war.
Er betont, dass mit ihm etwas Neues beginnt, eine neue Tradition (vielleicht).
In seinem Manifesto ruft er dazu auf, die ganze Vergangenheit komplett hinter sich zu lassen, sie hat der Menschheit nichts gebracht, dazu gehört auch Zen.
Wenn Osho von Zen geredet hat, dann war das fiktiver Zen bzw. das, was Zen hätte sein können oder müssen, oder allenfalls irgendwann irgendwo einmal gewesen ist. Das heutige Zen sieht ganz, ganz anders aus. Er hat Zen nur benutzt, weil seine Schüler im großen und ganzen noch immer nicht fähig gewesen sind, ihn ohne diese Hilfskonstruktion zu verstehen.
Einerseits hat er gesagt, dass es nur einen Meister aus der Vergangenheit gibt, mit dem er sich hundertprozentig, ohne Abstriche, im Einklang befindet, und das ist Lao-tse.
Andererseits hat er gesagt, dass im Zen nicht einmal Samadhi bekannt ist, sondern nur Satori, was nur ein kurzes Aufblitzen von Samadhi bedeutet. Er möchte das aber nicht an die große Glocke hängen, weil er die Zen-Leute mag, und sie nicht verunsichern möchte.
Aus all dem geht hervor: Zen-Meister war zwar bei Osho, aber nicht in der realen Welt ein Synonym für erleuchteter Meister. Zen-Meister ist also eine Worthülse, die gesellschaftlich akzeptiert ist, aber warum wohl? Weil sie inzwischen für jemanden gilt, wie den Dalai Lama, oder andere gute Menschen, von denen man annehmen kann, dass sie keine Rebellen sind, sondern den Status quo nicht gefährden. Díe Nachfolgegeneration der christlichen Heiligen also.
Ich kann zwar verstehen, dass du Osho (und Dich) damit in die gesellschaftliche Akzeptanz überführen möchtest, und ich habe auch kein Problem damit, dass Du so vorgehst, aber ich persönlich empfinde es trotzdem als eine Beleidigung Oshos, ihn auf dieses Format zu reduzieren.
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Großer Frieden zwischen den Achseln
Pakhi schreibt am 01.May.2008
Meine Arbeit ist sehr stressig, immer muss ich unter Volldampf arbeiten mit großer Verantwortung, denn es geht um Leben und Tod. Ich bin Altenpfleger - di...
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Meine Arbeit ist sehr stressig, immer muss ich unter Volldampf arbeiten mit großer Verantwortung, denn es geht um Leben und Tod. Ich bin Altenpfleger - die psychische Belastung ist fast noch größer als die körperliche. Am Abend, wenn ich nach Hause komme, rattert mein Denken in Höchstspannung weiter. Das ist sehr unangenehm.
Doch vor kurzem ist mir eine Meditation begegnet, in der man sich auf den Bereich zwischen den Achseln einstimmt und dort großen Frieden entstehen lässt. Das ist eine so große Hilfe für mich, den Stress im Kopf loszulassen und den Frieden in der Brust zu fühlen ....
...
Die Meditationstechnik ist unter Lieben/Meditation nachzulesen
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Meditation in die Universitäten!
Samarpan schreibt am 27.Mar.2008
Meine Antwort auf die Ausbeutung der Welt - Mitgefühl lernen.
Alle Menschen, die früher oder später in eine Position gelangen werden, in der sie E...
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Meine Antwort auf die Ausbeutung der Welt - Mitgefühl lernen.
Alle Menschen, die früher oder später in eine Position gelangen werden, in der sie Entscheidungen treffen, deren Auswirkungen andere Menschen betreffen, sollten die Fähigkeit des Mitgefühls in sich integriert haben. Ein Mitgefühl, das aus ihrer eigenen Erfahrung mit ihrem eigenen menschlichen Dasein rührt und nicht lediglich auf angelernten Werten beruht. Solches authentisches Mitgefühl lässt sich lernen und üben - durch Meditation.
Ich schlage deshalb vor, Meditation in die Ausbildung jeglicher Art mit einzubeziehen. Egal ob Arzt, Wirtschaftsexperte oder Jurist und Politiker -- jeder Mensch in einer Machtposition sollte eine gewisse Zeit in seinem Leben der Selbsterforschung gewidmet haben, um intelligente Entscheidungen zu produzieren, die dem Wohle der gesamten Menschheit dienen.
Ich habe keine Ahnung, wie das praktisch angegangen werden könnte. Nur die Dringlichkeit dieser Maßnahme wird mir immer bewusster. Habt ihr eine Idee dazu?
mein ansatz wäre, dass in jeder universität ein kurs für meditation angeboten wird. vielleicht wäre es auch sogar sinnvoll, einen schein zu machen, der zumindest dreimalige teilnahme oder so bescheinigt. ich weiß, das ist natürlich total schwierig, leute, die nicht wollen, zur selbst erforschung zu bringen ... hhhmm. bin also selbst nicht ganz davon überzeugt, doch irgendwo muss man eben anfangen. vielleicht wäre es schon gut, einfach nur ein angebot zu machen und von der universität den raum für info veranstaltungen zu bekommen. am besten wäre es, wenn die professoren selbst, auf den kurs hinweisen würden und auch selbst daran teilnehmen.
in dem kurs sollten nur techniken vermittelt werden, die jeder für sich benutzen kann. keine indoktrination, sondern reine techniken. die arbeit dann muss jeder für sich erledigen, diese verantwortung wird keinem durch diesen kurs abgenommen. es würde also ein semester einmal pro woche genügen, verschiedene meditations techniken einmalig auszuprobieren, und die für sich passenden herauszufinden.
natürlich ist mitgefühl nicht nur für die elite, sondern für jeden ... meditation kann ja auch jeder für sich praktizieren, egal wo er ist, was er macht oder ob er sogenannt elitär ist oder nicht ...
mein ganzes leben lang frage ich mich, wie man politiker und andere menschen, die oftmals wichtige dinge entscheiden, intelligenter machen könnte. kämpfen, revolutionieren, das haben die menschen seit jahrhunderten versucht und es hat sich im grunde nicht viel geändert. druck erzeugt gegendruck und so bekämpft eben einer den anderen. das ist für mich keine wirkliche lösung weder auf politiker ebene noch auf der privaten.
es hat sich nun ergeben, dass ich selbst jahrzehntelang mit meditation experimentiere und sich tatsächlich meine gesamten beziehungen harmonisiert haben. selbst mit menschen, mit denen ich nicht einer meinung bin, mit denen sich auch manchmal ein streit entwickelt, habe ich nach einiger zeit ein neues, freundschaftliches verhältnis.
so. wenn das in meinem kleinen leben möglich ist, warum kann das nicht auch im großen möglich sein? die logische konsequenz ist für mich, es einmal zu versuchen, machtträger dazu zu bringen, von ihrem macht und anerkennungsgehabe auf etwas authentisch erlebtes umzusteigen. zum beispiel mitgefühl.
hat jemand, der das liest, kontakt zu universitäten? zu fachbereichen oder zentralstellen? ansprechpartner in den unis, die sich durch offenheit auszeichnen?
das würde den anfang erleichtern ...
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Kommentare zum letzten Noseletter über "The Secret"
Samarpan schreibt am 06.Mar.2008
**** Von Kirsten:
Liebe Samarpan,
vielen Dank für diesen wunderschönen Newsletter.
Du beschreibst mein eigenartiges befremdendes Gefü...
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**** Von Kirsten:
Liebe Samarpan,
vielen Dank für diesen wunderschönen Newsletter.
Du beschreibst mein eigenartiges befremdendes Gefühl, als ich das Buch gelesen habe, konnte das für mich nur nicht einsortieren was es genau war.( fanden alle anderen ja so klasse)
Deine Worte treffen genau mein Gefühl und ich möchte dir hiermit danken für diese kleine Erleuchtung.
Deine Newsletter sind immer wieder sehr herzerfrischend und treffen oft die Themen, die mich grade beschäftigen. Ich freue mich schon jede Woche darauf.
**** Von Wolfgang:
Liebe Samarpan, wie erfrischend, auch von Dir die Einschätzung zu „Secret“ zu erfahren. Ich habe mich in einem Editorial damit auseinander gesetzt und habe ähnlich wie Du argumentiert bzw. den anderen Blickwinkel eingenommen. Ich erhielt sehr viel Zuspruch aus dem „Lebens(t)räume“-Leserkreis. Du hast meinen. Danke.
**** Von Sonja:
Guten Morgen, liebe Samarpan!
Vielen Dank für Deine Unterstützung auf dem Weg des Bewusst-Werdens...
Bisher mochte ich den Gedanken, dass wir aus der Opfer-Haltung in unsere Macht gehen können. Manchen Menschen ist erst durch bewusstes Wünschen klar geworden, dass sie nicht alles mit sich machen lassen müssen. Doch der Weg, den dieses Wünschen genommen hat, ist auch mir zu krass geworden. Den Film wollte ich bisher nicht sehen. Warum wohl... :-)
Dieses schlaue kleine Ego... es hat soooviele Tricks auf Lager! Seit ich das weiß, geht es mir besser!
**** Von Niko:
Schöner Newsletter, Samarpan.
Secret ist schon fast peinlich, wie sie sich selbst perfekt vermarkten. Wer kassiert dort eigentlich im Hintergrund?
**** Von Beate:
Hallo meine Liebe,
wow, das ist ja mal ein Noseletter der aufwühlt :-)
**** Von Pakhi:
Da hast du wieder einen wunderbaren "Hausaufsatz" gemacht. Ich geb dir ne glatte 1.
**** Von Thomas:
Liebe Samarpan,
warum willst du beim NICHTS stehen bleiben?!
Mentale Erleuchtung war gestern. Das reicht nicht mehr.
Emotionales HERZERWACHEN (Enheartenment a la Daniel Barron) ist der nächste (und dringend NOT-wendige Schritt)
Das Ego, was sich gerne auflösen möchte ist meist ein verletztes emotionales Kind, was sich so wunderbar "über" seine Wunden in der Meditation anheben möchte. Wunschlos glücklich sein ist keine Kúnst. Wünsche zu akzeptieren, integrieren und zu leben (WOLLE, WAS KOMME) ist deutlich komplizierter, spannender, lebendiger, herausfordernder und für das HIER & JETZT angemessener (eine unbequeme Wahrheit)
Gott sei dank geht jede Meditation vorbei und ein jede/r muss/darf sein reales Leben leben (das nicht nur Illusion ist - auch dein Körper will mit Nahrung versorgt werden, oder?). DAS LEBEN HAT IMMER RECHT würde Jwala sagen.
Recht hat sie.
Wünsche dir ein schönes Leben, was über die eigene Nase hinaussehen (und FÜHLEN) lernt...
**** Von Samarpan an Thomas:
Hallo Thomas,
danke für deinen engagierten brief, ich bin ganz deiner meinung. natürlich gibt es leute, die meditation dazu verwenden, ihr ego zu stärken, sich etwas vorzumachen, sich wunschlos zu stellen, was aus einer Verletzung kommt ... doch dann ist es nicht meditation.
meditation ist, das reale leben zu leben. mit den wünschen, die man hat. mit allem, was da ist. nur ist der fokus nicht auf der zielerreichung, sondern auf der wahrnehmung. und das in jeder sekunde. das ist alles. meditation geht also nicht vorbei, und auch nicht gott sei dank.
der abschließende wunsch von dir für mich, über meine nase hinauszuschauen und zu fühlen, wirkt auf mich respektlos. es ist unnötig, etwas lächerlich zu machen, worüber man keine eigene erfahrung hat, und das ist weder herz-wach noch friedlich freundlich dem individuum gegenüber.
Ich glaube deine begeisterung für aktivität und der erfüllung uralter sehnsüchte der menschheit nach frieden zu verstehen. ohne meditation passiert jedoch genau das, was jetzt hier passiert ist. du bist willens frieden zu schaffen, doch in einer kleinen situation wie dieser, wo jemand, der dir fremd ist, etwas sagt, was nicht deine meinung ist, erschaffst du eine erniedrigung, du machst ihn/mich lächerlich und damit den ersten schritt zu konflikt.
frieden lässt sich meiner meinung nach nicht durch reden und veranstaltungen erschaffen, denn wir verändern uns dadurch nicht. frieden lässt sich dadurch erschaffen, dass wir unsere unbewusstheit wahrnehmen und dann aufmerksam sein können, andere menschen und sich selbst nicht abzuwerten (was das ego immer gerne macht). das ist das, was mit meditation geschieht.
**** Von Veetman:
Liebe Samarpan,
super Newsletter, und sehr mutig!
Du hast mit der Aussage über The Secret völlig recht.
Keep going, and JUMP!
**** Von Anuragi:
beautifully written and explained
**** Von Thomas:
Liebe Samarpan,
ich habe ein bißchen überlegt, ob ich es "wagen" darf, dir noch einmal zu schreiben. Ich will und wollte dich nicht verletzen.
Du hast "the secret" schlecht gemacht.
Wir sind sicher einig darüber, dass das Gesetz der Anziehung nicht die ganze WAHRHEIT ist. Ganz sicher aber auch nicht, dass MEDITATION = nicht wählen ist. Wenn du Frieden in dir gefunden hast, wirst du dich "gedrängt" fühlen, zu handeln. Menschenbrüdern zu helfen. Ich hatte dir geschrieben, weil ich es sogar gefährlich finde, mentale Erleuchtung vor emotionaler Reife zu propagieren. Damit führst du Menschen in die Irre.
Ich habe 10 Jahre meditiert. Ich habe einen langen buddhistischen Weg hinter mir. Der hat mir nur sehr begrenzt bei dem aktiven Leben geholfen. Meditieren kann sehr gut ein Weg sein, eben NICHT ZU FÜHLEN, was jetzt gerade angezeigt wäre zu TUN. Deshalb meine provokative Bitte, doch über deine Nase hinauszusehen...
Der Dalai Lama hält nicht mehr meditieren für das vordergründigste Problem auf diesem Planeten. Nein, die Abschaffung der Armut. Vielleicht gelingt es dir, mit dieser Perspektive "the secret" etwas freundlicher zu betrachten.
So, und nun behellige ich dich auch nie wieder. MachŽs gut
++++ Von Samarpan an Thomas:
Lieber Thomas,
und das "lieber" meine ich wirklich.
Ich danke dir von Herzen für deine freundlichen Zeilen. Das nenne ich Friedensarbeit und hiermit nehme ich alles zurück, was ich dir angelastet habe. Du hast mir bewiesen, dass du fähig bist, Frieden zu erschaffen und damit hast du meine volle Anerkennung.
Es stimmt ... Als ich den Brief an dich losgeschickt hatte, habe ich mir überlegt, was eigentlich meine Seite der Konflikt Schaffung war und kam auf das Selbe, was du jetzt geschrieben hast. Der Ton, mit dem ich "The Secret" abhandelte, war arrogant und so habe ich dafür deine Reaktion bekommen.
Ich möchte dir auch zustimmen, in der Befürchtung, dass Leute, durch Meditation und dem Streben nach Erleuchtung eine Möglichkeit bekommen, sich in Träume zu verfangen. Es passiert überall auf der Welt, dass Wahrheit in etwas anderes verwandelt wird, aus Unbewusstheit. Trotzdem hat sich mein Leben durch Meditation völlig verändert und einen unglaublichen Verlauf angenommen. Ich halte mich nicht für emotional ausgereift (ganz im Gegenteil) und trotzdem hat es mir das Beste gegeben, was ich je erfahren durfte.
Selbst also auf die Gefahr hin, Menschen in die "Irre" zu führen (in der wir sowieso schon sind), werde ich weiterhin auf dem bestehen, was sich mir als Wahrheit darstellt. Es soll jedem einzelnen überlassen bleiben, ob er den Weg der Meditation ausprobieren will oder nicht, ich habe dafür keine Verantwortung. Ich stelle nur eine Möglichkeit vor. So wie du die deine vorstellst.
Was die Abschaffung der Armut anbelangt, so ist dies meiner Meinung nach ebenfalls ein Problem von Unbewusstheit. Dort gilt es meiner Meinung nach anzusetzen und nicht im Aktionismus.
Wie gut, dass wir unterschiedliche Menschen sind! So wirst du einigen Menschen Brot geben und ich einigen Menschen Visionen. Das ist es, was für mich Frieden ist, die Individualität des anderen wert zu schätzen.
In diesem Sinne
erfreue ich mich über deine Art zu sein
Herzlichst
Samarpan
PS: Der Noseletter ist wie gewünscht abbestellt
**** Von Thomas:
Danke,so stimmt die BALANCE
"In dem Land jenseits von Richtig und Falsch werden wir uns treffen" - Rumi
Alles Gute
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Eine Antwort auf den Noseletter "Wunschlos Glücklich"
Viramo schreibt am 05.Mar.2008
Hallo Samarpan,
vorab: ich habe den Film "The Secret" noch nicht gesehen, außer der 20minütigen Kurzfassung, jedoch das Buch dazu gelese...
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Hallo Samarpan,
vorab: ich habe den Film "The Secret" noch nicht gesehen, außer der 20minütigen Kurzfassung, jedoch das Buch dazu gelesen. Von daher weiß ich nicht so genau, was der Film noch alles so hergibt. Mir ist er etwas zu "marktschreierisch" aufgemacht, was sich nach den 20 Minuten vermutlich nicht ändern wird, dennoch stimmt die Message.
Was du in deinem Noseletter schreibst, hat mit dem, was das Buch aussagt, leider kaum etwas zu tun. Das Buch propagiert kein simples positives Denken sondern weist ausdrücklich darauf hin, dass Gedanken kaum kontrollierbar sind UND dass Meditation nützlich und nötig ist, sich von den Gedanken zu lösen.
Der "Schalter" sind die Gefühle, die aus unseren (unbewußten) Gedanken resultieren. Sie geben uns Auskunft darüber, ob wir uns gerade eher nährende oder eher negative Gedanken machen. Die Negativen sind meist die des Verstandes. Was spricht gagegen, sich ihrer bewusst zu werden, sie ziehen zu lassen und andere zu wählen? Also eine Stopp-Meditation, wenn die Gedanken gerade davongallopieren.
Es geht darum, herauszufinden, welche Gefühle hinter einem Wunsch stehen (denn darum geht es bei dem Wunsch wirklich) und z.B. durch Visualisierung diesen Gefühlszustand zu erfahren und möglichst in ihm zu bleiben. NLP z.B. sagt nichts anderes. Ob dann der gewünschte Mercedes bald vor der Tür steht oder ob es überhaupt sinnvoll ist, sich einen zu wünschen, lassen wir mal offen.
Was spricht dagegen, sich etwas Materielles zu wünschen? Dagegen spricht nur, wen man daran anhaftet, wie die Buddhisten sagen würden, also sein Glücklichsein davon abhängig macht. Ansonsten ist es doch völlig in Ordnung. An dieser Stelle etwas zu einem weit verbreiteten Irrtum: In der Meditation sein und die Dinge so zu lassen wie sie sind, nichts wünschen, wählen und erreichen wollen KANN eine reine Verstandeskonstruktion sein, mit der man sich der Verantwortung für das eigene Leben entzieht. Mindfuck pur. Da zitiere ich mal einen Satz aus deinem Osho-Zitat:
Man kann die Anderen täuschen. Und wenn man diese lang genug täuscht, dann glaubt man selbst daran. Aber das wird nichts verändern. Du verschwendest nur dein Leben, das so wertvoll ist und nicht zurückgeholt werden kann.
Ansonsten ist es durchaus wichtig, in Frieden mit dem zu sein, was ist und dankbar dafür zu sein. Dies ist die Grundlage, um etwas anderes erschaffen zu können. Keine Ahnung, ob dies im Film auch so klar herausgestellt wird. Etwas aus reiner Bedürftigkeit heraus haben zu wollen funktioniert nicht. Es klingt paradox, aber Wünsche verwirklichen geht nur durch das Akzeptieren dessen, was JETZT ist.
Würde C.G. Jung den Film sehen, fände er ihn vielleicht durchaus interessant. Immerhin ist er Begründer der Synchronizität. Und gefühlsmäßige Fokussierung auf eine gewünschten Zielzustand UND Offenheit dem Leben gegenüber kann synchronistischen Ereignissen durchaus "auf die Sprünge" helfen.
Ob Visualisierung eines Mercedes und Fokussierung auf das Gefühl bem Fahren eines solchen diesen plötzlich vor die Haustür stellt, habe ich noch nicht ausprobiert. Dies etwas simple Kausalität stört mich auch. Im Buch kommt es aber nicht so simpel rüber, ein Film kann so was vieleicht wirklich nur etwas verkürzt darstellen. Das war bei Bleep ähnlich.
Es ist zweifellos klar, dass die Ereignisse in unseren Leben sehr viel mit unserer gedanklichen Fokussierung und mit unseren Glaubensätzen zu tun haben. Das ist nichst neues. Wir leben in einer stark von Negativität geprägten Kultur, viel Menschen gehen mit negativen Gedanken, Ängsten, Neid, Missgunst etc, durchs Leben und erschaffen entsprechende Situation. Wenn dieser Film bei ihnen eine Änderung bewirkt, dann hat er etwas erreicht - bei allen Mängeln, die er dennoch hat.
Kommen wir zur Wissenschaft: Gedanken haben eine messbare Frequenz. An dem, dass wir durch unsere Gedanken die Ereignisse und Erfahrungen in unserem Leben selbst erschaffen, könnte noch viel mehr dran sein, als wir ahnen. Wirkungen von Intention, Gedankenübertragung, Gebeten, Fernheilung wurden in den letzen Jahren weitgehend unbemerkt von Medien und Öffentlichkeit wissenschaftlich untersucht. Eiuen gute Übersicht über die Versuche und die Ergebnisse beitet das
Buch "Intention" von Lynne McTaggart http://www.intention-wirkt.de/, http://theintentionexperiment.ning.com/, an den Intentions-Versuchen nehme ich Teil. Ebensfalls von ihr und empfehlenswert ist "Das Nullpunktfeld"
Hier bemüht man aus Sicht der Quantenphysik sich der Frage zu nähern, was denn dieses feinstoffliche Energiefeld ist, dass aus Gedanken Realität macht. Höchstinteressant.
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The Secret - Das Geheimnis, wie sich das Ego aufbläst
Hans-Wolfgang schreibt am 03.Mar.2008
In den siebziger Jahren wurde mir verkündet: Du bist, was du isst. Ich war verblüfft. War also das Bewusstsein doch ein Nebenprodukt der Materie, hatte Ma...
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In den siebziger Jahren wurde mir verkündet: Du bist, was du isst. Ich war verblüfft. War also das Bewusstsein doch ein Nebenprodukt der Materie, hatte Marx doch recht, dass das Sein das Bewusstsein formt ?
Ohne es direkt auszusprechen, lehrten uns die mannigfaltigen Ernährungsapostel, dass das Bewusstsein durch die Ernährung in seine Schranken gewiesen wird. Hier begann für mich die materialistische Spiritualität.
In den achtziger Jahren erzählten mir dann Reiki-Meister, dass sie alles bekommen würden, was sie nur wollten, sie müssten nur ihre geheimen, energetisch hochwirksamen Zeichen in die Luft zeichnen. Ich war beeindruckt, zumal diese Reiki-Meister derart altruistisch veranlagt waren, dass sie weiterhin unermüdlich um neue Teilnehmer für ihre Reiki-Gruppen warben, obwohl für sie ja wohl keine ökonomische Notwendigkeit mehr bestand, immer weiter neue Gruppenteilnehmer in die Geheimnisse des Reiki einzuweihen.
Der Film "The Secret" ist nun der derzeitige Höhe- bzw. Tiefpunkt dieser Entwicklung, die ich spirituellen Materialismus nenne. Die Aussage ist nicht neu, schon seit den sechziger Jahren hat Reverend Dr. Joseph Murphy in zahlreichen Publikationen uns darauf hingewiesen, dass unser Unbewusstes nur darauf wartet, von uns unsere Aufträge und Bestellungen entgegenzunehmen, die es sodann prompt erfüllen würde. Unser Unterbewusstes ist also eigentlich ein Blankoscheck, der nur darauf wartet, ausgefüllt zu werden.
"The Secret" geht noch einen Schritt weiter: Die ganze Existenz ist ein einziger Blankoscheck, der von uns ausgefüllt werden will. All unsere Wünsche können in Erfüllung gehen, wenn wir nur fest davon überzeugt sind, dass sich die ganze Welt um uns dreht. Hatte noch Buddha geglaubt, er hätte das Geheimnis des menschlichen Leidens darin gefunden, dass der Mensch sein Ego aufrecht erhält, das sich als seine Wunschnatur manifestiert, so wissen wir es jetzt dank "The Secret" besser: Nicht Wunschlosigkeit ist der Schlüssel, nicht das Vertrauen in die Existenz, so wie sie ist, nicht das sich vom Strom des Lebens mittreiben lassen, nein, das Geheimnis besteht darin, sich durch perfekte Autosuggestion die Existenz untertan zu machen. Das Ego hat also doch recht, wenn es sich als Herrscher der Welt fühlt. Die mentale Kristallisation der Egostruktur ist das große Geheimnis, das uns alles Glück dieser Welt verspricht. Seit undenklichen Zeiten haben alle Magier auf diese Weise versucht, die Welt zu beherrschen, aber noch nie wurde dies einem so leicht geredet, wie in diesem Film. Und falls das alles doch nicht klappen sollte, Reklamationen sind zwecklos. Denn wenn es dir nicht gelingen sollte, dir deine Wünsche mit Hilfe dieses großen Geheimnisses (das ja spätestens jetzt keines mehr ist) zu erfüllen, dann hast du eben nicht wirklich daran geglaubt, dass die Existenz deinen Wunschzettel genauso sorgfältig materialisiert, wie es Jahr für Jahr der Weihnachtsmann im amerikanischen Traum tut, wenn er allen großen und kleinen Kindern getreulich all das durch den Kamin schleift, was sie sich gewünscht haben.
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Sei wie ein Spiegel, nicht wie eine Kamera im Leben
Steffi schreibt am 09.Feb.2008
Die meiste Zeit meines Lebens war ich wie eine Kamera. Das heißt, ich nahm mit meiner Sensitivität sehr viel wahr und speicherte es dann in mir. Emotionen...
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Die meiste Zeit meines Lebens war ich wie eine Kamera. Das heißt, ich nahm mit meiner Sensitivität sehr viel wahr und speicherte es dann in mir. Emotionen genauso wie Erlebnisse und Erfahrungen. Sie blieben tief in meinem System verwurzelt und machten das aus, was ich dachte, dass ich bin.
Heute lebe ich anders - was für ein Segen! Ich bin keine Kamera mehr, sondern ein Spiegel. Genauso wie früher sehe ich die Dinge geschehen, ich erlebe und erfahre, aber ich speichere nichts mehr in mir. Jetzt lasse ich einfach alles sofort wieder los, in dem Moment, in dem es geschehen ist. Ich halte die Gefühle nicht mehr fest, sondern sie treffen mich und dann sind sie wieder weg. Die Dinge sind da, berühren mich, und sind wieder weg. Ein tiefes inneres Loslassen ist mir geschehen und das ist ein Glück. Denn so bleibe ich immer frisch, frei, unbelastet.
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Man kann nur ein Ding gut tun
Patanjotis Kamananda schreibt am 05.Jan.2008
Man kann nur ein Ding gut tun
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Abartiges Weihnachten
Pakhi schreibt am 20.Dec.2007
Wie bin ich froh darüber, dass ich das mal so öffentlich loswerden darf: Dieses abartige Weihnachten, das die Christen auf der ganzen Welt feiern ... mit ...
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Wie bin ich froh darüber, dass ich das mal so öffentlich loswerden darf: Dieses abartige Weihnachten, das die Christen auf der ganzen Welt feiern ... mit Millionen von geschlachteten Gänsen und Fischen und Millionen von wunderbaren Bäumen, die abgeholzt werden und als Tannenbäume ihr Lebenslicht aushauchen ... ich verstehe das nicht. Wie kann man so grausam sein, und das nennt sich dann noch das Fest der Liebe. Wieviele Bäume werden künstlich hochgezüchtet, was könnte da Wunderbares stattdessen wachsen, ein Urwald oder ein Garten. Und wieviele Gänsle werden gestopft und geköpft ... ich bin zutiefst betroffen über das barbarische Verhalten der christlichen Menschheit.
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Von der Wahrheit überwältigt werden
Anand schreibt am 08.Dec.2007
Da sitze ich so ein bisschen auf meinem Lieblingsplatz und plötzlich wird mir etwas klar: Immer dachte ich, dass ich die Wahrheit suchen, dass ich lernen ...
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Da sitze ich so ein bisschen auf meinem Lieblingsplatz und plötzlich wird mir etwas klar: Immer dachte ich, dass ich die Wahrheit suchen, dass ich lernen muss, sie zu erkennen, ich dachte, dass ich sie eines Tages erfahren werde. Und jetzt ist mir klar geworden, dass das so gar nicht stimmt. Denn bei dieser Einstellung ist eine Trennung zwischen mir und der Wahrheit. Und das stimmt existenziell gesehen nicht. Richtig ist es, wenn ich verschwinde, das heißt von der Wahrheit Überwältigt werde. Dann gibt es keine zwei Elemente mehr, dann ist da nur noch die Wahrheit und sonst nichts.
Ich kann es nicht besser ausdrücken, aber diese Erkenntnis hat mich sehr verändert. Ich suche nicht mehr ... sondern lasse zu. Warte. Entspanne.
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Ich übernehme Verantwortung für meine Happiness
Andreas schreibt am 14.Nov.2007
Heute habe ich einen Kollegen angelabert, naja, das passiert eben so. Als ich dann nach Hause ging, merkte ich, dass ich mich schlecht deswegen fühlte. Er...
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Heute habe ich einen Kollegen angelabert, naja, das passiert eben so. Als ich dann nach Hause ging, merkte ich, dass ich mich schlecht deswegen fühlte. Er hatte es mir wohl ein wenig übel genommen.
Da lief ich so im stÃürmischen Regen, die Blätter wirbelten um mich herum, eine Kähle war zu spüren. Ich dachte bei mir: "Hey, unter anderen Umständen wär ich jetzt happy! Aber ich bin's jetzt nicht, wegen meinem Gelabere an meinen Kollegen."
Und da ist's passiert, plötzlich fragte ich mich:"Hey, bin ich blöd, mich so runterzuziehen? An so einem intensiven und schönen Moment? Nee, JETZT BIN ICH HAPPY!"
Das war eine ganz wichtige Entscheidung für mich und sie trage ich seither mit mir herum: Ich übernehme ab sofort die Verantwortung für mein Glücklichsein!
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Probleme? Ohne mich!
Margrit schreibt am 14.Nov.2007
Kennst du das auch? Du bist soweit happy und endlich ausgeglichen und da kommt plötzlich ein Freund auf dich zu und jammert und leidet unter bestimmten Pr...
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Kennst du das auch? Du bist soweit happy und endlich ausgeglichen und da kommt plötzlich ein Freund auf dich zu und jammert und leidet unter bestimmten Problemen. Und du willst ihm helfen und fühlst dich mitverantwortlich und versuchst Lösungen für ihn zu finden und schlägst ihm dies und das vor. Aber nichts fruchtet, er ist weiterhin fertig und am Boden.
Heute habe ich das erste Mal einen Impuls gehabt, der so ganz anders ist als sonst in einer solchen Situation. Ich fühle mit dem Freund, sage: ja, das ist schlimm, das ist furchtbar ... aber biete keine Lösungen mehr. Und das Beste: Ich fühle mich nicht mehr verantwortlich für ihn. Es ist mir plötzlich klar geworden, dass er seine Probleme selbst lösen muss, er muss selbst drauf kommen, wie er mit ihnen umgeht, ich kann da gar nichts dazu tun.
Was für eine Befreiung!! Und das Eigenartige ist, nicht nur für mich, sondern auch für meinen Freund, er wollte nämlich gar keine Lösungen, das wusste er aber selbst nicht ... er wollte einfach nur Mitgefühl. Und das kann ich ihm jetzt geben, ohne mich abzustrampeln oder von ihm runterziehen zu lassen.
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klare Sicht
Michael M schreibt am 11.Nov.2007
Eine Freundin von mir habe ich immer in den Himmel gehoben. Ich wollte, dass sie so ist, wie ich sie haben wollte - und damit brachte ich sie in Schwierig...
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Eine Freundin von mir habe ich immer in den Himmel gehoben. Ich wollte, dass sie so ist, wie ich sie haben wollte - und damit brachte ich sie in Schwierigkeiten. Und mich auch. Sie spannte sich an und versuchte, meiner Voreingenommenheit zu entsprechen. Und ich verkrampfte mich, weil ich sie so sehen wollte, wie sie mir als schön erschien.
Nun ist dieser Schleier von mir gefallen. Ich beginne, eine klare Sicht zu bekommen. Plötzlich sehe ich sie mit ihren Unzulänglichkeiten und sie wird plötzlich schön in einer ganz anderen Weise, als ich es mir gewünscht hatte. Ich kann nun ihre Art sehen, die nur sie hat. Sie ist schön in ihrer Weise, nicht in meiner - und das ist eine Befreiung für mich, das sehen zu können.
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Wie sehr ich mich oft in Situationen begebe,die nicht gut sind...
Norbu_3 schreibt am 01.Nov.2007
Da mir nicht wirklich klar ist,woraus gute beziehungen gemacht sind,oder was sie hält...?
Spreche ich hier einmal von meiner ,,Windsbraut"-viel...
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Da mir nicht wirklich klar ist,woraus gute beziehungen gemacht sind,oder was sie hält...?
Spreche ich hier einmal von meiner ,,Windsbraut"-viele strassen bin ich gewandert ,sie zu finden,bei nacht fragte ich die sterne,wanderer die ich auf meinem weg traf,fragte ich ob sie,sie gesehen,viele brücken welche ich überquerte um in die länder zu gelangen in denen sie vermutlich wohnte,bis ich sie dann traf,in der türe eines freundes und wir nahmen uns an.
Scheinbar Gott gewollt und ich schwor sie zu lieben und meiner liebe ewiglich ausdruck zu verleihen,doch ich schwächelte auf dem weg und dort wo ,,schwierigkeiten auftauchten" wich ich von ihrer seite und schlug mich ins feld meiner alten muster und suchte in der weite das heil...
nur fand ich es nirgends und suche immer noch.
Ich war nicht in der lage sie so zu nehmen,wie sie war und verletzte sie zutiefst,seit langem,versuche ich den weg zurückzufinden,doch es will mir nicht gelingen und ich leide,wie ein fisch auf dem trockenen,ach könnt ich nur die uhr zurückdrehen...
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Das Jetzt oder Leben im Hier
Meister Harald schreibt am 20.Oct.2007
Beachte die Dinge die genau jetzt in deinem Leben geschehen. Nimm dir vor es zu verstehen, zu hinterfragen, was es bedeutet. Das... Warum gerade ich? Und....
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Beachte die Dinge die genau jetzt in deinem Leben geschehen. Nimm dir vor es zu verstehen, zu hinterfragen, was es bedeutet. Das... Warum gerade ich? Und... Was soll das für mich bedeuten? ...das ist es, was dich weiterbringt. Wenn es nicht sofort gelingt dann braucht es einfach nur mehr Energie. Also sende Energie auf diese Situationen auch zurück dorthin was bereits geschehen ist oder voraus auf das was noch dazu kommt. Dann wird es dir leicht fallen Antworten zu erhalten und die Bedeutung zu erkennen.
Die Erkenntnisse aus den Antworten dieser Fragen sind deine Erleuchtungen. Wenn du das beherzigst dann brauchst du nichts weiter außer dich und dein Leben mit all den Menschen die um dich sind und mit dir in Verbindung treten. Alle wollen dir etwas sagen, wollen dir einen Tipp geben, nur braucht es deine Aufmerksamkeit. Wenn du gerade an etwas denkst, auch wenn es schon lange vergangen ist, nimm dir die Zeit und bohre ein wenig tiefer und frag weiter siehe oben... Warum ist es geschehen oder Was will es dir sagen... Auch Fragen können dir in den Sinn kommen. Merke sie dir und stelle diese Fragen anderen Personen in deinem Umfeld. Horche genau hin was sie dir antworten und ganz wichtig schreibe es dir auf. Das ist ein großes Glück, denn wenn du nach einigen Tagen oder Wochen das Geschriebene liest, wirst du Zusammenhänge erkennen. All die kleinen Einzelheiten zusammen ergeben eine (neue) Bedeutung.
Tue es und es wird dich geradewegs dorthin bringen wo das Glück und die Freude zu Hause sind. Wo deine Erleuchtung auf dich wartet...
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Leben, als ob diese Welt bloß ein Traum ist
Hans-Wolfgang schreibt am 18.Oct.2007
Gerade denke ich darüber nach, dass
die Welt ein Traum ist.
Wenn man Filme sieht, wenn man meditiert, und dabei ständig daran
denkt, d...
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Gerade denke ich darüber nach, dass
die Welt ein Traum ist.
Wenn man Filme sieht, wenn man meditiert, und dabei ständig daran
denkt, dass die ganze Welt leer ist, bloß ein Traum ist, ereignet sich
dieses Phänomen, dass die Welt einem wie ein Traum erscheint. Natürlich, wird die Welt nicht verschwinden, bloß weil man denkt, dass sie ein Traum ist. Das wäre eine Täuschung.
Auch wenn ich lange denke, dass die Welt ein Traum ist, wird sie deswegen nicht
verschwinden. Du kannst ständig genau wissen, dass der Film auf der Leinwand bloß eine Projektion ist, aber er läuft trotzdem weiter. Bloß durch diese Bewusstheit wird er nicht verschwinden. Es ist nicht möglich für den Meditierenden, der im Kino sitzt, dass für ihn der Film verschwinden wird, während andere ihn noch sehen können, er aber nur noch die weiße Leinwand sieht, nein. Er wird auch den Film sehen, aber
mit einem Unterschied: er weiß, dass es ein Traum ist. Die Welt verschwindet nicht, die Welt bleibt, aber ihre Signifikanz ist weg, ihre Substanz ist verflogen.
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Mein eigenes Leben ist genau das richtige Leben
Schöne schreibt am 09.Oct.2007
Da lebe ich nun so mein Leben, sehe andere Menschen und Freunde, wie sie leben und ertappe mich doch manchmal dabei, dass ich deren Leben für erstrebenswe...
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Da lebe ich nun so mein Leben, sehe andere Menschen und Freunde, wie sie leben und ertappe mich doch manchmal dabei, dass ich deren Leben für erstrebenswert halte. Es ist so reich und gesund und kreativ .... und meines? Das wirkt wie ein alter Putzlumpen daneben.
Aber:
gerade eben bin ich wieder einmal in die schöne, große, reiche Welt meiner Freundin eingeladen worden, in der so alles stimmt, scheinbar, und was finde ich heraus? Es ist ein gutes Leben, das meine Freundin da lebt, wunderbar - aber nicht meines. Plötzlich verstehe ich, dass mein Leben genau das richtige für mich ist, und zwar ganz genau. Und zwar genau so, wie ich es lebe.
Es erfällt mich mit Glück, zu fühlen, wie sehr und gut ich mein Leben lebe. So, wie es mir entspricht, wie ich bin. Alles Vergleichen fällt von mir ab, ich bin nur noch glücklich, meine ureigene Herangehensweise an die Dinge zu schützen und zu lieben. Meine Freundin ist außergewöhnlich, das bringt mich nun noch mehr in meine Freude, dass sie so wunderbar ist, und ich bin es auch. In meiner eigenen Weise.
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Strafe tut gut
Der Schuldige schreibt am 03.Oct.2007
Ich kann kaum glauben, was ich hier schreibe: Strafe tut gut! Klingt irgendwie absurd und doch ist es meine Wahrheit. Nicht etwa, dass das Opfer den Täter...
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Ich kann kaum glauben, was ich hier schreibe: Strafe tut gut! Klingt irgendwie absurd und doch ist es meine Wahrheit. Nicht etwa, dass das Opfer den Täter strafen soll, oder ein Gericht ein Urteil ausspricht, nein, der Mensch braucht die Strafe innen, um einen Ausgleich für den Druck auf dem Herzen zu schaffen.
Ich habe mich ihr gegenüber ungerecht verhalten, habe sie verletzt und jetzt lastet die Schuld wie ein Stein auf mir. Bis heute hatte ich die Schuld gut vor mir selbst versteckt, so gut, dass ich sie gar nicht mehr wahrgenommen hatte. Ich schuldig? Keinesfalls. Ich war und bin immer ein anständiger Mensch gewesen ....
Manchmal schleicht dennoch Schuld ums Herz, in plötzlichen, unangenehmen Situationen, die meine Untat noch einmal erleben lassen. Oh ja, da ist sie wieder die Erinnerung an damals, als ich sie verhönte, sie nicht ernst nahm, sie vor den Freunden als dumm hinstellte, nur um meinen Sieg über sie vorzuführen.
Ich kann die Schuld nun sehen. Und bereue aus ganzem Herzen. Was für ein idiotischer Dummkopf war ich bloß!
Wie komme ich da nur wieder raus?
Das ist meine wohltuende Erkenntnis: Schuld lässt sich durch Taten auflösen, die mir schwerfallen. Es tut mir gut, mir selbst eine Last aufzubürden, die mit der Wiedergutmachung zusammenhängt.
Ich richte mit ihr zusammen eine neue Software auf ihrem Computer ein, obwohl mich ihre Unsicherheit meist ziemlich ungeduldig macht. Ich bürde mir auf, ihr zu helfen, sie tatkräftig zu unterstützen, wo sie Hilfe braucht oder sucht. Auch, oder gerade dann, wenn es mir schwerfällt.
Ich habe mir meine eigene "Strafe" ausgedacht, deren Verbüßung meinem Herzen gut tut. Die Wunde heilt. Der Schmerz lässt nach. Und unsere Freundschaft ist nicht mehr belastet.
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Vertrauen
Pakhi schreibt am 03.Aug.2007
Meine Güte, ist das schwer zu vertrauen.
Gerade in schwierigen Situationen fällt es soo schwer, zu vertrauen, dass alles gut wird - dass alles gut...
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Meine Güte, ist das schwer zu vertrauen.
Gerade in schwierigen Situationen fällt es soo schwer, zu vertrauen, dass alles gut wird - dass alles gut ist! Dass alles seinen Sinn hat und dass ich nur entspannen muss, soweit ich kann, und es wird gut.
Ich habe verdammt schwere Zeiten mit einer wirklich blöden Krankheit verbracht. Diese hat so etwa 10 Jahre angedauert - noch immer befällt sie mich gelegentlich. In meinen schlimmsten Momenten habe ich gehadert, war verzweifelt bis in die Knochen. Ich konnte nichts Gutes oder Wertvolles für mich darin finden.
Doch nun, da ich so gut wie frei von dieser Krankheit bin, weiß ich, dass sie ihren Sinn hatte. Ich habe existenziell viel gelernt, was ich unter normalen, zufriedenen Verhältnissen sicherlich nicht getan hätte. Ich bin gereift, bin weiser und gelassener geworden.
Und ich habe Vertrauen gefunden.
Vertrauen in die mysteriösen Wege der Existenz.
Man weiß eben nie, wozu etwas gut ist.
Und wenn man mittendrin steckt, erst recht nicht. Erst von der Ferne zeigt es sich ...
Ich möchte jedem der das liest Mut machen Vertrauen zu haben.
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