Können Meditationstechniken gefährlich sein?
Ein bisschen stillsitzen oder sich schütteln, was soll da schon passieren?
Meditationstechniken sind weit weniger harmlos, als man so denkt. Und das ist gut so. Schließlich ist es deren Aufgabe, die Wirklichkeit wahrzunehmen und Träume zu zerstören. Das, was ist, ist nicht immer lieblich. Manchmal enthüllen sich während der Meditation tiefste Konditionierungen auf schmerzhafte Weise.
Die SMMR (Society for Meditation and Meditaition Research) empfiehlt deshalb nur psychisch stabilen Menschen zu meditieren.
Überwiegend positive Wirkung von Meditation
und vereinzelt Risiken
Auch wenn die überwiegende Mehrzahl der Studien von positiven Wirkungen berichtet, gibt es vereinzelt auch Hinweise auf Risiken von Meditationstechniken.
So kann es geschehen, dass während der Meditation bisher unterdrückte Ängste hochkommen oder durch die intensive Konfrontation mit dem eigenen Innenleben ausgelöst werden. Bei psychisch labilen Menschen kann Meditation zu einer weiteren Destabilisierung führen.
Warnung vor Meditation ohne kompetenter Begleitung
Generell wird vor einer zu intensiven Übungspraxis gewarnt ("Over-Meditation"), wenn diese sich nicht in einem geschützten Umfeld unter kompetenter Begleitung vollzieht. Es können auch ungewöhnliche Erfahrungen und sogenannte spirituelle Krisen auftreten, die zu einer Verunsicherung führen können.
Society for Meditation and Meditation Research
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