Mockups und Dankbarkeit

Den ganzen Morgen verbringe ich damit, gefühlte 300 Webseiten-Vorlagen (Templates) von WordPress durchzuschauen. Nur eine gefällt mir ganz gut, sie lässt sich gut umbauen und hat viele Elemente drinnen, die ich gerne nutzen würde. Das Layout ist klar. Nur mal so zum Spaß erstelle ich eine Art kleines ‚Mockup‘ von dem oberen Teil der ersten Seite. Mockup, das ist ein Vorlagen-Bild, wie ich mir die neue FindYourNose-Seite angepasst vorstelle. Das wird dann der Programmierer umsetzen, wenn es ganz fertig ist.

Mittags bin ich zum Lunch mit einem Freund verabredet, der Grafiker ist. Gemeinsam sehen wir uns das Mockup an und er gibt mir gute Tipps. Wie toll ist es, dass jeder meiner Freunde seine eigene, hilfreiche Kompetenz hat!

Am Nachmittag gebe ich endlich den Druck der neuen CDs übers Loslassen in Auftrag und die entsprechenden Kartontaschen dazu. Sie werden nächste Woche da sein. Abends soll ich die Abendmeditation leiten und ich habe gar keine Lust dazu. Es gibt hier soviel zu tun! Ich gehe natürlich trotzdem, ausgemacht ist ausgemacht.

Schon als ich durch die sternenklare Nacht durch den Park radele bin ich dankbar dafür, dass ich mich dazu verpflichtet habe, einmal in der Woche die Abendmeditation zu leiten. Ich wäre heute sicher nicht mehr aus dem Haus gegangen. Als ich nach dem ‚Ritt‘ durch die dunkle Nacht schließlich im Meditationsraum sitze, sanfter Eingangsmusik zuhöre und sich langsam Stille in mir ausbreitet, überwältigt mich eine Welle von Dankbarkeit. Was bin ich doch für ein gesegneter Mensch. So viel Unterstützung kommt von so vielen Seiten!

Es ist ein Moment des Loslassens. Die Stille und die Musik bringen mein Herz zum Schwingen und mir steigen die Tränen in die Augen. Ein gesegneter Moment.

Osho spricht heute über Zen. Er erzählt die Geschichte eines Meisters, der seine Schüler Nansen und Hyakujo an einem sternenklaren Abend wie heute fragt, wie sie wohl diese Nacht ehren würden. Nansen antwortet in etwa: Ich würde mich verbeugen und der Existenz für diese Gnade danken. Hyakujo sagt sinngemäß: Er würde die Meditation zu sich fließen lassen.

Ich sitze und frage mich, wie ich diesen Abend ehren würde.
Wie würdest du diesen Abend ehren?

Spende – indisch!

Nach der Abendmeditation treffe ich eine Freundin, die gerade frisch aus Indien zurück ist. Sie hat mir einen indischen Umschlag mitgebracht, in dem eine Spende für FindYourNose steckt, auch einen schönen Schal und ein paar Goa Muscheln. Ich freue mich darüber.

Als ich dann durch die kalte Sternennacht nach Hause radele
ehre ich den Abend mit Staunen.

 

 
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