Betrachte weise Worte als Todfeinde – du musst deinen Weg selbst finden

Worte helfen nicht. Weder Buddha, Jesus, Osho oder irgendein anderer Meister kann dir den Weg zu dir selbst erklären. Du musst ihn selbst erforschen und deine eigenen Erfahrungen machen.
Buddhas Worte Todfeind

Deine Haltung
zu verbalen Lehren der Buddhas

und der großen Meister
muss genauso feindlich gesinnt sein,
wie zu einem Todfeind.

Zen Weisheit

„Das bedeutet, du sollst nicht den Worten glauben, sondern nach Erfahrung suchen. Das Wort mag von einem der größten Meister kommen, deswegen ist es jedoch immer noch nur ein Wort. Wie auch immer sich Buddha gefunden haben mag… – das, was ihn unterstützt und genährt hat, ist nicht deine Nahrung.

Wenn er seinen Durst gelöscht hat, dann kann er nichts anderes sagen als ‚Wasser hat mir geholfen, den Durst zu löschen‘. Du kannst ‚H2O‘ als dein Mantra wiederholen, doch dein Durst wird nicht gelöscht werden.

Du musst dein inneres Zentrum selbst finden

Zen sagt: Betrachte alle großen Worte und großen Lehren als deinen Todfeind. Vermeide sie, denn du musst deine eigene Quelle finden. Du darfst kein Mitläufer sein oder den Meister imitieren.

Du musst ein ursprüngliches Individuum sein. Du musst deinen innersten Kern selbst finden, ohne Anleitung von Lehrbüchern.

Die Nacht ist dunkel, doch mit dem intensiven Feuer der Selbsterforschung wirst du auf jeden Fall zum Sonnenaufgang kommen. Jeder hat den Sonnenaufgang gefunden, den diese feurige Suche verbrannt hat.

Die anderen glauben nur. Diejenigen, die glauben, sind nicht religiös. Indem sie glauben, vermeiden sie nur das große Abenteuer von Religion.

Riskiere alles für das Unbekannte

Die Welt der Religion ist nicht die Welt von Geschäftsleuten. Sie ist die Welt von Spielern, die alles für das Unbekannte riskieren. Der Suchende weiß nicht, was passieren wird. Ein religiöser Mensch ist einer, der alles für ein unbekanntes Ergebnis aufs Spiel setzt.

Man lässt alle Schriften und die Worte der großen Meister gehen, und wendet sich nach innen, ohne einen Führer, ohne eine Landkarte, ohne einen Gefährten, völlig alleine, auf einem Weg, den niemand anders je gegangen ist.

Dein innerer Weg ist dein Weg.
Niemand sonst kann auf ihm gehen.“

 

Osho, Zitat – Auszug aus Turning In #6

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