Im Nichts sein

Den paradoxen Zustand von Nichtsein entdecken

Der Weg des Nichtseins beruht darauf, nicht auszuwählen, seine eigenen Vorlieben und Abneigungen loszulassen und sich ohne Einmischung von der Existenz bewegen zu lassen.

Bspw. im Buddhismus wird viel mit Nichtsein experimentiert. Nichts zu sein ist ein Königsweg, den in früheren Jahrhunderten viele Erleuchtete gegangen sind. In der heutigen Zeit ist es nicht so leicht, diesen Weg zu gehen, der Verstand ist nicht mehr so unschuldig wie er zu Buddhas Zeiten war. Manchmal denkt der Meditierende, er sei nun nichts - und nährt damit ein verstecktes Sein, das spirituelle Ego.

Ein Mensch, der mit Nichtsein experimentiert, lebt im Einklang mit dem großen Ganzen und nimmt die eigenen Wünsche, den Körper, die Gedanken und Gefühle wahr, doch reagiert nicht auf sie. Obwohl er selbst das Gefühl hat, nichts zu wissen, keine Vorstellungen von gut und böse und richtig und falsch zu haben, bewegt er sich sicher auf diesem Weg. Er hat einen großen Gefährten: das unerschütterliche Vertrauen ins Leben selbst.

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