Meditation ist nicht nur Zuckerschlecken

Meditation ist kein Zuckerschlecken - es gibt Auswirkungen, die zunächst negativ empfunden werden und manchmal schwer zu verdauen sind.
Meditation ist nicht nur Zuckerschlecken

Es wurde wissenschaftlich bewiesen, wie förderlich Meditation fürs Leben ist: für die Gesundheit, die Kreativität, die Wahrnehmung, die Liebe…

Dennoch möchte ich auch von den Schwierigkeiten erzählen, denen man begegnet, wenn man meditiert. Meditieren ist nämlich nicht nur Friede, Freude, Eierkuchen …

In ihrem Buch „Ästhetisches Sterben mit Lachen und Meditation“ hat Pakhi einige Schwierigkeiten beschrieben, die während der Meditation auftreten können. Aus Platzgründen kann ich nur die Überschriften ihrer Ausführungen aufzählen.

Negative, schwierige Auswirkungen von Meditation

  • Unruhe, viele Gedanken wahrnehmen
  • Schmerzen im Körper
  • Bleiernde Müdigkeit
  • Langsamkeit, nicht mehr so gut funktionieren können
  • Selbstbezug, Ichzentrierung
  • Eine erhöhte Empfindlichkeit
  • Die Unlust zum Small Talk
  • Die Schwierigkeit, ein Nichts und Niemand zu sein
  • Eigenartige Erlebnisse in der Meditation und …
  • … Unsicherheit durch Nicht-Wissen

 

Der schwierige Zustand von Nicht-Wissen

„Wenn man meditiert, dann befindet man sich früher oder später wie in einem Meer. Nirgendwo kann man sich festhalten, alles bewegt sich, es gibt keine Balken für die Sicherheit.

Vieles passiert mit uns, Energien erheben sich in uns und andere rühren sich nicht. Wir verstehen und wissen nicht, warum.

Wenn wir unser eigenes System beobachten, dann hätten wir manchmal gerne, dass dies und jenes geschieht, wie Liebe, Freundlichkeit, Anmut etc., doch manchmal kommt genau etwas anderes, von dem wir dachten, wir hätten es längst hinter uns gelassen.

Es ist ein energetisches Kommen und Gehen und wir wissen nie, warum nun dies oder jenes da ist. Es ist ein Mysterium in uns.

Aus diesem Nicht-Wissen heraus müssen wir leben. Wir verstehen die Zusammenhänge nicht, wir haben keine Ahnung, warum unser System so ist, wie es ist.

Warum es sich in dieser Weise verändert und warum nicht anders. Alles was wir tun können, ist, spontan zu handeln.

Das gibt uns gelegentlich eine Unsicherheit, wir können nichts fassen, nichts festhalten, nichts begreifen.

Wir schwimmen in diesem Meer des Nicht-Wissens. Anfangs ist das ungewöhnlich und vielleicht sogar angstmachend. Doch mit der Zeit, wenn wir uns an dieses Gefühl gewöhnt haben, dass wir nichts wissen, dann ist es eine Befreiung.

Wir können uns treiben lassen von den Strömungen, die geschehen und vertrauen darauf, dass alles gut so ist, wie es ist. …“

 

Hat Meditation auch negative Auswirkungen?

 

Nach den Schwierigkeiten beschreibt Pakhi die Segnungen von Meditation, die nun ebenfalls erwähnt werden sollen.

Die Segnungen von Meditation

 

Auszüge aus Ästhetisches Sterben mit Lachen und Meditation von Pakhi

 

12 Schwierigkeiten und 12 Tipps fürs Meditieren

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2 Kommentare

  • Heut gehen mir sämtliche Erklärungen und Deutungen über die unglaubliche Schönheit unserer Erde auf den Zeiger: zum Beispiel in dem Film „Bilder der Dankbarkeit“. Das kann sich morgen wieder ändern – braucht aber nicht.
    Herzensgruß an dich, liebe Samarpan.
    Nirdosha

    • Stimmt, liebe Nirdosha, ich weiß, was du meinst. Ich hab das Video rausgenommen, es passt auch nicht wirklich zum Text. Und ja, es gibt Momente, wo ich solche Darstellungen berührt genieße. Dann warten wir mal, bis es bei uns wieder so weit ist, nicht?
      Alles Liebe dir,
      Samarpan

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