Veränderung – die Essenz des Lebens

Wenn man Leben definieren sollte, dann wäre Veränderung wohl das, was dem Wesen von Leben am nächsten kommt. Nicht einmal der Tod kann die ständige Veränderung des Lebens stoppen...
Veränderung - die Essenz des Lebens

„Den Tod gibt es nicht, das liegt in der Natur der Sache. Es gibt nur Leben. Ja, das Leben verändert ständig seine Form – an einem Tag bist du dies und dann wieder etwas anderes.

Wo ist das Kind, das du einmal warst? Ist es gestorben? Die Form hat sich verändert. Das Kind ist immer noch in seinem Wesen da, doch jetzt bist du zu einem jungen Mann oder einer jungen Frau geworden. Das Kind ist immer noch in all seiner Schönheit da, es wurde nur von neuen Reichtümern übertroffen.

Eines Tages wirst du alt geworden sein.

Wo ist dann deine Jugend? Gestorben?

Nein, wieder ist etwas Zusätzliches dazugekommen. Das Alter hat seine eigenen Früchte getragen, seine eigene Weisheit mit sich gebracht, seine eigene Schönheit.

Das Leben ist in ständiger Veränderung

Das Kind ist unschuldig, das ist der Kern seines Wesens. Die Jugend fließt über, sie ist voller Energie, das ist ihr Kern. Der alte Mensch hat alles gesehen und gelebt. Weisheit ist entstanden, das ist sein Kernstück.

Doch diese Weisheit enthält auch etwas von der Jugend, sie ist ebenso überfließend, strahlend und vibrierend, sie ist sehr lebendig. Und, die Weisheit im Alter hat auch etwas vom Kind: die Unschuld.

Glaubst du, dass der alte Mensch stirbt?

Ja, sein Körper verschwindet, denn er hat seinen Zweck erfüllt, doch Bewusstsein setzt die Reise fort.

 

Osho, Zitat – Auszug aus The Book of Wisdom #14

 

Über den Tod als Höhepunkt des Lebens

 

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1 Kommentar

  • Hallo Samarpan,

    ja, „irgendwie“ hat Osho recht; wenn er das so gemeint hat?

    Das einzig „neue“ im Leben ist der Wandel. Und das Neue ist nichts anderes, als eine neue Sichtweise auf´s Leben, auf andere Aspekte des Lebens.

    Eine neue Schale. Gleich einer Zwiebel. Und wir warten auf den Kern. Wir glauben, dort das Neue entecken zu können und stellen letztlich fest, dass es nichts wirklich Neues gibt.

    Nicht Wiederburt zum Neubeginn, sondern Wiedergeburt zum ewig Gleichen. Nicht zum Selben. Nein, zu jenem, was sich gleicht und deswegen zur neuen Betrachtung anregt.

    Schönen Pfingstmontag,
    sam