Ist Visualisierung in der Meditation hilfreich?

Visualisierung von Bildern in der Meditation ist nutzlos. Meditation ist absolute Stille. Lies hier, warum Visualisierung nichts hilft.
Ist Visualisierung von Bildern in der Meditation hilfreich?

Frage:

Oft tauchen bei mir Bilder in der Meditation auf
und verstärken das, was gerade da ist.
Kann die Visualisierung von Bildern in der Meditation
hilfreich sein, oder ist sie sinnlos,
weil alles nur Einbildung ist?

 

„Visualisierung ist total nutzlos. Nicht der Hauch einer Bewegung sollte während der Meditation erlaubt werden. Die Stille soll absolut rein sein.

Jede Visualisierung ist eine Störung, jeder Gedanke lenkt dich von deinem Wesen ab. Deshalb sage ich kategorisch: Alles ist nutzlos in der Meditation.

Jede deiner Vorstellungen kommt aus einer Welt, die du kennst. Du kannst nichts visualisieren, was du nicht kennst. Und du kennst dein eigenes Selbst nicht, du kennst den inneren Himmel nicht, also kannst du ihn auch nicht visualisieren.

Wenn du den inneren Himmel einmal gesehen hast, dann brauchst du ihn dir nicht mehr vorzustellen, dann ist er in deinen Händen. Dann bist du nicht länger arm, dann bist du zur reichsten Person in der Welt geworden – und das alles ohne irgendetwas zu haben.

Meditation ist die einzige Alchemie, die einen Bettler in einen Kaiser verwandeln kann.“

 

Osho, Zitat – Auszug aus Dogen the Zen Master: A Search and a Fulfillment #7

 
Häufige Fragen über Meditation

 

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