Zuhause meditieren: den Tag in Anmut verbringen

Bei der heutigen Meditations-Challenge geht es um Anmut. Anmut wird nicht etwa in die Wiege gelegt, sondern ist der Zustand, wenn du nicht gegen Veränderung kämpfst und entspannt mit jedem Wechsel mitgehst.
Dann entdeckst du das innere, stille, anmutige Zentrum.

Anmut und Schönheit kommen von innen

Die heutige Meditations-Challenge:

Anmut

Anmut ist: entspannt mit Veränderung mit zu gehen und still zu werden.

„Kümmere dich nicht um Veränderung, die ganze Existenz besteht daraus. Veränderung ist ständig da, sie geschieht ohne dein Zutun.

Fließe mit ihr mit, ohne dich um die Zukunft zu sorgen.

Mitten im ständigen Wechsel wirst du dir dann plötzlich deines inneren Zentrums bewusst werden. Es verändert sich nicht, es bleibt immer still.“
Osho

Die Meditation:
‚Ja‘ zu Veränderung

Warum diese Meditation?

Es ist ganz normal: Die meisten Menschen lieben das Gewohnte und sträuben sich gegen Veränderung. Dabei birgt Veränderung viele wundervolle Überraschungen in sich. Vor allem die größte Freude: Ein tiefes Verständnis darüber, was das Leben ausmacht.

Was tun? Anleitung zur Meditation

Entspanne deinen Bauch. Schaue dich um und entdecke, was sich alles verändert. Dann schau auf deinen Körper und nimm wahr, wie er sich verändert.

Manchmal ist die Veränderung leicht zu erkennen, beim Atmen beispielsweise. Manchmal braucht Veränderung auch seine Zeit, wie beispielsweise bei Veränderungen der Haut. Diese verändert sich langsam, über Jahre hinweg.

Nimm auch wahr, wie sich deine Stimmung verändert – deine Gedanken, dein inneres Befinden.

Gehe mit jeder noch so feinen Veränderung widerstandslos mit. Begrüße jede Veränderung. Nimm den Atem wahr und wie sich dein Zustand verändert und gehe freudig mit ihm mit.

Dann entdecke, was sich nie verändert.

Wohin die Aufmerksamkeit richten?
Auf Veränderung – in dir und um dich herum. Sich als das wahrnehmen, was sich verändert.

Die innere Stimmung des Tages:
Eine heitere, entspannte Stimmung mit einem inneren ‚Ja‘ zu allem Neuen.

Worum geht’s?
Zu erkennen, wo du festhältst. Wahrnehmen genügt, du musst nichts ändern. Erkenne das Gesetz des Lebens, in dem es keine Beständigkeit gibt. Nur ein stilles Zentrum bleibt, das des stillen Wahrnehmens.

Dauer:
Einige Sekunden während des Tages. So oft du dich erinnerst.

Und ein Leben lang.

Wann?
Gleich jetzt, in diesem Moment nimm wahr, wie sich dein Zustand verändert.

Um 19.00 Uhr treffen wir uns, jeder für sich und doch gemeinsam.
Bringe die Aufmerksamkeit auf das in diesem Raum, was sich verändert. Dann in dir selbst: Körper, Gedanken, Gefühle. Dann sitze still.

Farbe:
Funkelndes dunkellila.

Diese Meditation im Alltag praktizieren

Achte auf dunkellila und Glitzer in deiner Umgebung.

Gehe mit jeder Veränderung freudig mit. In der Familie, im Job, auf dem Weg zur Arbeit beobachte Veränderungen. Vergiss dabei nicht, die Veränderungen in dir selbst wahrzunehmen.

Wenn möglich sei still und genieße das stille, unveränderliche Zentrum.

Vertiefende Anleitung zur Meditation

Der Ozean verändert sich ständig und doch bleibt er in der Tiefe immer gleich still


Veränderung geschieht manchmal ziemlich schnell :)

 

Das Bild ‚Anmut‘ ist eines von 25 aus dem Meditations-Handbuch ‚Zuhause‘

Schreibe hier deine Einsichten auf.
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