Zuhause meditieren: den Tag in Freiheit verbringen

Bei dieser Meditations-Challenge geht es um Freiheit.
Freiheit von sich selbst!
Es ist die absolute Freiheit, sich von seinen Mustern zu befreien.
Danach stellt sich nur noch die Frage:
Freiheit – wofür?
Zuhause meditieren: den Tag in Freiheit verbringen

Die Meditations-Challenge:

Freiheit

Freiheit von sich selbst – die wahre Freiheit

„Die erste Freiheit, die Freiheit von etwas, ist negativ. Sie bereitet den Boden vor, doch sie ist nicht alles.

Die zweite Freiheit ist die wirkliche, die echte Freiheit. Es ist die Freiheit, sich selbst zu erschaffen, den inneren Buddha zu entdecken, das eigene Potenzial zu erschließen, die eigenen Kräfte frei zu setzen und unter dem Himmel ohne Angst und mit dem Brüllen eines Löwen in sich zu leben.

Das ist alles nur für einen Menschen möglich, der seine eigene ursprüngliche Quelle erfahren hat. Das ist es, was ich dir beibringen möchte: die eigene Quelle zu finden und von dort aus die Freiheit von allen Fesseln zu erleben. In der eigenen Quelle steckt die Freiheit, sich selbst zu erschaffen.“
Osho

Die Meditation:
Ja sagen

Warum diese Meditation?

Das größte Gefängnis bauen wir uns selbst: Das innere Gefängnis ist das Ich-Gefühl, die Vorstellungen wie ich bin und was ich sein soll, kurz: die Persönlichkeit. Das ‚NEIN zum Leben!‘ – davon lebt das Ich-Gefühl, das ist unser Gefängnis. Das Nein schafft Mauern, die mit Sicherheit verwechselt werden.

Freiheit kommt mit einem JA zum Leben. Lebensbejahung löst alle inneren Gefängnisse auf. Experimentiere heute den ganzen Tag damit: Lasse alles ‚Nein‘ gehen und sage zu allem Ja. Das ist nicht einfach, doch nur zum Spaß, probiere es aus: Ein Tag lang ‚Ja‘. So entdeckst du, was Freiheit ist.

Was tun? Anleitung zur Meditation

Mache es dir bequem. Schließe die Augen und entspanne. Lasse den Bauch los, die Schultern, den Kiefer. Beginne leise ‚Ja‘ zu flüstern. ‚Ja‘, ‚Ja‘, ‚Ja‘. Werde immer leiser und spüre das ‚Ja‘ im ganzen Körper. Lasse es im ganzen Körper klingen. Bis zu den Zehenspitzen und den Scheitel!

Dann sitze ein paar Minuten still. Nimm entspannt und still wahr.

Wohin die Aufmerksamkeit richten?
Schaue auf das, wofür du ein ‚Ja‘ hast. Schaue in die kleinen Dinge des Lebens. Nimm wahr, wofür du ein ‚Ja‘ hast. Täglich wirst du unzählige Gelegenheiten finden, ‚Ja‘ zu sagen: beim Essen, beim Schauen, beim Hören, beim Duschen, beim Sprechen, beim Sitzen…

Und wenn ein ‚Nein‘ auftaucht? Dann verwandle es in ein ‚Ja‘! Sei kreativ! Das kann auch Spaß machen :)   Das Ja ist eine innere Haltung, das WIE und nicht so sehr abhängig davon, was du tust.

Die innere Stimmung des Tages:
Du bist in freudiger Suche nach dem ‚Ja‘. Die Stimmung ist heiter und gelassen, voller Lebensfreude.

Worum geht’s?
Wir denken, Freiheit sei mit einem ‚Nein‘ gepaart. Das Nein zu Unterdrückung und Manipulation und Dominanz… Es ist überraschend zu sehen, dass ein Nein nur oberflächliche, kurzfristige Freiheit gibt. Oft ist der Revoluzzer schnell wieder in der gleichen Situation – oder, er wechselt die Seiten und wird zum Unterdrücker.

Wahre Freiheit ist eine innere Haltung, eine innere Einstellung zum Leben, ein tiefes Verständnis über die Zusammenhänge im Leben. Es gibt Menschen, die in ärmlichen Verhältnissen glücklich sind, die in einer Höhle zutiefst erfreut sind, die unter schwierigen Umständen die Welt mit ihrer inneren Freiheit beglücken…

Das ist für jeden möglich. Auch für dich.

Dauer:
Um ein Gefühl für den Zustand des ‚Ja‘ zu bekommen praktiziere diese Meditation zunächst 10 Minuten lang und steigere die Zeit in kleinen Etappen. Erinnere dich so oft wie möglich an das Ja.

Irgendwann spielt die Dauer keine Rolle mehr, dann, wenn es natürlich geworden ist, eine lebensbejahende Haltung eingenommen zu haben.

Wann?
Gleich wenn du morgens im Bett die erste Bewusstheit erlangst erinnere dich an das Ja. Ein neuer Tag – Ja! Aufstehen – Ja! Zähneputzen – Ja! …

Wann immer du Zeit hast, sitze still solange du willst und gehe tief ins innere Ja. Lasse es im ganzen Körper ausdehnen, solange, bis du nur noch Ja bist.

Um 19 Uhr treffen wir uns, jeder für sich und doch gemeinsam.
Schließe die Augen und entspanne den Bauch, die Schultern, den Kiefer. Sage leise Ja und fühle es auch in dir. Ja, Ja, Ja… Lasse das Ja immer größer werden.

Dann sitze still und nimm wahr.

Farbe:
Gelbgrün.

Diese Meditation im Alltag praktizieren

Achte auf gelbgrün in deiner Umgebung.

Im Arbeitsalltag und in der Familie erschaffe dir ab und zu Raum, um dich zurück zu ziehen und ganz in Ja einzutauchen.

Spiele mit dem Ja im Alltag. Nimm dir ein Beispiel am Clown. Ein Clown sagt niemals Nein, er macht aus der unangenehmsten Situation etwas Neues, er fließt mit seiner Lebensenergie. Das ist eine echte Herausforderung!

Vertiefende Anleitung zur Meditation

This Life is Only For Freedom

Leben

Leben wie ein Clown

Ein Clown ist ein einfacher, natürlicher Mensch mit allen Emotionen, Aufs und Abs, die jeder von uns hat. Das Besondere an ihm ist: Er findet immer wieder einen Ausweg – aus jeder Situation. Das große Ja zum Leben lässt ihn immer weiter gehen.

Das Bild ‚Freiheit‘ ist eines von 25 aus dem Meditations-Handbuch ‚Zuhause‘

1 Kommentar

  • Zur heutigen Meditationsthema ist mir gleich ein schönes, positives und herzöffnendes Lied wieder eingefallen, das mich schon den ganzen Tag begleitet.

    „Ja, ich will die Liebe sehen“ von Jürgen Schellin und Gabi Künneke

    Ja, ja, ja, ja, ja, ich will die Liebe sehen, ja, ja, ja, ja, ja.
    Ja, ja, ja, ja, ja, ich will die Liebe sehen, ja, ja, ja, ja, ja.
    Ich will sie sehen, in allem, was ist.
    Ich will sie sehen, in allem, was ist.
    In jedem Menschen, jedem Tier, in jedem Baum und Stein.
    In jedem Menschen, jedem Tier, in jedem Baum und Stein.
    Ja, ja, ja, ja, ja, ich will die Liebe sehen, ja, ja, ja, ja, ja …

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