Zuhause meditieren:
den Tag in Liebe verbringen

Bei der heutigen Meditations-Challenge geht es um die Liebe. Nicht so sehr um die Liebe in Beziehung und Partnerschaft, sondern um eine existenzielle, allumfassende Liebe. Mach mit! Widme diesen Tag heute der Liebe.
Zuhause meditieren: in Liebe und Liebe atmen

Die heutige Meditations-Challenge:

LIEBE

Liebe gibt dir die Energie, das Leben zu feiern.

„Liebe lässt dich singen und tanzen. Liebe gibt dir die Energie, das Leben zu feiern. Sie macht dich bedeutsam. Ohne Liebe ist das Leben voller Sorgen, eine Geschäftsbeziehung, aber ganz bestimmt kein Lied.

Ohne Liebe ist das Leben kalkulierbar, das ist alles.

Du hast keine Ahnung vom Leben, wenn es keine einzige große Feier für dich ist. Du lebst zwar, doch eigentlich lebst du nicht.“
Osho

Die Meditation:
Liebe atmen

Warum diese Meditation?

Ein Leben ohne Liebe ist grau und unerfüllt. Doch Liebe kann man lernen, bzw. in sich entdecken – und es braucht noch nicht einmal einen Partner dazu.

Die hier vorgestellte Meditation bringt dich deinem Herzen näher und damit auch dem Herzenswunsch nach Liebe im Leben.

Was tun? Anleitung zur Meditation

Jetzt anhalten, die Augen schließen und entspannen. Die Aufmerksamkeit auf den Brustraum lenken, den Raum zwischen den Achseln von innen fühlen. Wenn es gut tut, die Hände aufs Herz legen.

Erinnere dich an eine Situation, in der du geliebt hast.
Atme diese süße Erinnerung sanft ein –
und aus.
Atme die Erinnerung an die Liebe ein –
und aus.

Dann empfinde die Liebe in ihrer Reinheit in der Brust. Ungerichtet, nur die reine Liebe, ohne Gedanken an eine Situation oder einen Partner.

Beim Ausatmen fließt diese reine Liebe in die Existenz hinaus.
Beim Einatmen fließt die Liebe der ganzen Existenz in dich hinein.

Wohin die Aufmerksamkeit richten?
Auf den Brustraum, ins Herz
und mit dem Herzen wahrnehmen, was lebt

Die innere Stimmung des Tages:
Fröhlich, heiter, liebevoll, mitfühlend

Worum geht’s?
Einmal um Selbstliebe
dann aber auch um den Genuss, Lebewesen zu lieben
(Pflanzen, Tiere und Menschen).
Letztendlich wird die Liebe empfunden,
mit der die ganze Existenz schwingt.

Dauer:
Einige Minuten oder 30 Minuten
und ein ganzes Leben lang

Wann?
Während des Tages, wann immer du dich erinnerst.

Abends, während des Einschlafens beruhigt und entspannt diese Meditation und erfrischt die ganze Nacht hindurch.

Farbe:
Kirschrot.

Diese Meditation im Alltag praktizieren

Achte auf kirschrot in deiner Umgebung.

Nimm wahr, wenn etwas dein Herz berührt.
Folge dem, was dich berührt.
Lass gehen, was dein Herz kalt lässt.

 

Vertiefende Anleitung zur Meditation

Wahre Liebe

Wie du die deutschen Untertitel einstellst


Das Bild ‚Liebe‘ ist eines von 25 aus dem Meditations-Handbuch ‚Zuhause‘

Zuhause meditieren: in Liebe

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Deine Meinung interessiert uns.

19 Kommentare

  • Vielen Dank für diesen wunderbaren Tag voll Liebe! Ich befinde mich gerade in einer sehr schwierigen Zeit. Die immer wiederkehrende Erinnerung an das Atmen in Liebe und die Verbundenheit mit euch machten mich heute sehr friedlich, und neben all dem Schmerz stellte sich eine stille Freude ein.
    Danke, Samarpan!
    Danke euch allen!
    Alles ist Liebe! Susanne

    • Wah, das ist echt toll, liebe Susanne. Stille Freude, darum geht es wohl. Ich habe heute mit versteckten Tränen in den Augen meinen Enkel angesehen. Wir saßen beim Abendbrot und schauten in den wilden Himmel. Ich war voller stiller Freude. Soviel Glück. Und Schmerz ist schon auch dabei. Doch irgendwie genieße ich die Momente des stillen Glücks. Schmerz hin oder her 🙂
      Dir noch gute Stärke und Erdung in der Wahrheit, damit der Schmerz, den du empfindest, dich nicht auffrisst.
      Alles Liebe
      Samarpan

  • Der heutige Tag war sehr intensiv. Es hat sich in mir viel bewegt. Fühle mich viel leichter, als am Morgen. Und die Meditation um 19 Uhr war sehr schön. Zu wissen, dass viele auch grad meditieren. Da habe ich ein Glücksgefühl und Dankbarkeit gespürt.
    Danke allen. Tarshita

    • Liebe Tarshita,
      es ging mir genauso. Das stille Sitzen und Atmen war sehr erfüllend. Und tatsächlich fühlte ich mich dann und wann aufgehoben in etwas Größerem. Klar könnte ich das alles auch alleine machen. Doch 1. würde ich dafür die Energie nur schlecht aufbringen. Und 2. ist es für mich wirklich unterstützend zu wissen, dass noch viele andere mit machen. Insofern, danke an dich und alle anderen, die mitmachen.
      Liebe Grüße
      Samarpan

    • Liebe Christiane,
      mir geht’s genauso. Es ist so toll, die vielen Mit-Liebenden im Hintergrund zu fühlen.
      Herzliche Grüße
      Samarpan

  • hohohoooo… interessant, dass – sobald man sich auf die Liebe konzentriert und sich einschwingt – zuerst einmal die Trauer hoch kommt. Und – auch die will geliebt werden! Eine sehr schöne Übung! Danke für diese Tage…. LOVE and LAUGHTER

    • Ja, für mich ist auch das Interessante, dass ich beides gleichzeitig fühle. Also nicht: entweder Liebe oder Trauer / Schmerz, sondern beides zur gleichen Zeit. Interessant!

    • Liebe Ma Deva Dala,
      Das tut mir so gut zu lesen, dass auch bei Dir Trauer hochkommt, wenn Du Liebe einatmest und Dich darauf einlässt. Da kann ich grad eine neue Runde weinen. Und dahinter steht ein Lächeln. Danke Dir, dass Du geschrieben hast. Herzlich, Tarshita aus der Schweiz

  • Gerade heute, wo ich an zwei Stellen gezwungen bin, mich abzugrenzen, kommt dieses Thema. Wie grenzt man sich ab und bleibt in Liebe? Wie ist es, wenn man nicht mehr verbunden sein will mit einem Menschen, weil er einem nicht gut tut? UND man ihn trotzdem mag? Ich freue mich sehr, hier dabei zu sein.

    • Hmm. Das ist wohl der normale Beziehungs-Koan. Mal schaun, ob es darauf eine Antwort gibt. Naja, du hast ja noch bis morgen Zeit – dann ein neues Thema 🙂

  • Mir fällt auf, dass Momente der Liebe an die ich mich erinnere, nicht nur schön waren. Bspw. war ich voller Liebe (und auch Schmerz) mit dem Baby auf dem Arm, das weinte. Oder als ich allein gelassen vom Geliebten im Zimmer saß. Oder als ich eine Freundin im Krankenhaus besuchte, die sehr mitgenommen aussah. Liebe ist mit Schmerz verbunden. Das ist meine Erkenntnis heute.

    Es ist für mich nicht leicht, sich auf allumfassende Liebe einzulassen, die schmerzliche und süße Liebe loszulassen und nur bei dem Gefühl von Liebe zu bleiben. Doch dafür ist die Meditation schließlich da: zu lernen! (Und ich habe ja noch ein wenig Zeit zu üben)

    • Ja, liebe Samarpan, es ist nicht leicht. Wenn ich Liebe ins Herz atme, spüreich eine tiefeTrauer und Schmerz und auch Angst im Bauch. Es ist eine grosse Herausforderung für mich. Ich atme und atme. Und ich spüre, dass der Atem immer wieder stockt.
      Bin dankbar, dass so viele Menschen mitmachen und ich sage mir. Ich bin verbunden. DANKE ALLEN.❤️❤️