Zuhause meditieren:
den Tag in Verstehen verbringen

Bei der heutigen Meditations-Challenge geht es um Verstehen und der Dankbarkeit, die dadurch entsteht. Mach mit! Widme diesen Tag heute dem Verstehen und erfahre Dankbarkeit.
Zuhause meditieren: Verstehen und dankbar sein

Die heutige Meditations-Challenge:

VERSTEHEN

„Niemals gab es je zuvor eine Person
wie dich.“

„In diesem Moment gibt es niemanden auf der ganzen Welt, der so ist, wie du und niemals wieder wird es irgendjemanden wie dich geben.

Sieh’ nur einmal, wie viel Ehre dir die Existenz erwiesen hat. Du bist ein Meisterstück – nicht zu wiederholen, unvergleichlich, völlig einzigartig. Selbst ein total versteinertes Herz, ein Herz, so hart wie Stein, muss in Dankbarkeit zu schmelzen beginnen.“
Osho

Die Meditation:
Dankbarkeit erfahren

Warum diese Meditation?

Verstehen ist eine Frage des inneren Raums und nicht des Intellekts. Es braucht Raum, um zu verstehen. Dankbarkeit erschafft diesen fürs Verstehen notwendigen, inneren leeren Raum. Und es gibt viele gute Gründe für Dankbarkeit. Du selbst, zum Beispiel. Du, das Meisterstück.

Was tun? Anleitung zur Meditation

Den Tag über immer mal anhalten, die Augen schließen und entspannen.

Still werden.
Sich in sich niederlassen.
Ruhig atmen.

Sich wahrnehmen.
Sich im Raum des Ganzen wahrnehmen.

Dankbarkeit zulassen.

Morgens, gleich nach dem Aufwachen, sich in tiefer Dankbarkeit als wertgeschätztes Wesen dieser Welt fühlen.

Abends, sich dankbar in die Dunkelheit begeben. Dankbar in göttliche Hände fallen. Loslassen. Schlafen.

Wohin die Aufmerksamkeit richten?
Auf das Unterbewusstsein, auf Träume und Visionen, auf tiefes Verstehen.

Die innere Stimmung des Tages:
Stille Dankbarkeit. Sanfte Intuition. Bewertungsfreie Offenheit für Unbekanntes.

Worum geht’s?
Um intuitives Verstehen – und der Dankbarkeit, sich von etwas Größerem inspirieren zu lassen. Das Unbekannte in sich entdecken und dankbar für das große Ganze sein.

Dauer:
Einige Minuten oder 30 Minuten.

Und ein Leben lang.

Wann?
Während des Tages, wann immer du dich erinnerst.

Abends vor dem Einschlafen und morgens beim Aufwachen.

Schließe die Augen, entspanne. Nimm dich selbst, das Meisterstück wahr. Wenn keine Dankbarkeit entsteht, entspanne. Wenn Dankbarkeit entsteht, entspanne und genieße. Dann sei still.

Farbe:
Dunkellila.

Diese Meditation im Alltag praktizieren

Achte auf dunkellila in deiner Umgebung.

Nimm dich wahr, wenn sich deine Intuition regt.
Achte auf Momente, in denen du etwas verstehst.
Gib Dankbarkeit Raum.

 

Vertiefende Anleitung zur Meditation

Dankbar für das Leben

Ich danke dem Leben

(Gracias a la vida)

Ich danke dem Leben,
denn es gab mir so vieles
es gab mir sternenklare Augen,
und wenn ich sie öffne,
erkenne ich deutlich,
was schwarz und weiß ist
und die Sterne des hohen Himmels
und in der Menge.

Ich danke dem Leben,
denn es gab mir so vieles
es gab mir den Gang
meiner ermüdeten Füße,
mit ihnen ging ich durch
Städte und Pfützen,
durch Wüsten, über Strände,
Gebirge und Ebenen,
und durch Dein Haus,
Deine Straße und Deinen Hof.

Ich danke dem Leben,
denn es gab mir so vieles
es gab mir das Gehör,
das mit großer Schärfe
Tag und Nacht wahrnimmt,
Kanarienvögel und Grillen,
Hämmer, Turbinen, Gebell,
Regengüsse und die
zärtliche Stimme meines Geliebten.

Ich danke dem Leben,
denn es gab mir so vieles
es gab mir das Lachen
und es gab mir das Weinen,
so unterscheide ich Glück und Leiden,
die zwei Elemente
aus denen mein Lied entsteht
das Lied von allen,
das mein eigenes Lied ist,
euer Lied,
welches das gleiche Lied ist.

Ich danke dem Leben,
Ich danke dem Leben – ich danke dem Leben –
ich danke dem Leben – ich danke dem Leben.

Das Bild ‚Verstehen‘ ist eines von 25 aus dem Meditations-Handbuch ‚Zuhause‘

Zuhause meditieren: Verstehen

Gute Leute müssen sich ausdrücken.
Deine Meinung interessiert uns.

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