Sich im Alltag de-automatisieren und erfahren, was Bewusstheit ist

Wenn wir etwas können - bspw. Autofahren - dann werden die Handlungen automatisch, wir fahren 'wie im Schlaf'. Deautomatisieren ist eine gute Möglichkeit, wieder bewusst zu werden und zu erfahren, was Bewusstheit ist.
Sich im Alltag deautomatisieren und erfahren, was Bewusstheit ist

Sich mit Spaß de-automatisieren und Bewusstheit erfahren

Beginne mit den kleinen Dingen: Verhalte dich anders. Durchbreche den Automatismus und nimm wahr, wie sich deine Bewusstheit verändert.

Du kannst Spaß dabei haben. Mache etwas spontan anders, schlinge das Essen herunter oder iss mit Liebe.

Was du tust, spielt keine Rolle und auch das Wie ist unbedeutend.

Achte darauf, was dich wacher macht und entdecke, was dir schwerfällt, wahrzunehmen.

Samarpan P. Powels, Meditationsleiterin

Audioanleitung zur Meditation (3:48)
von Samarpan

 

 

De-automatisieren – das Geheimnis, wie du bewusst werden kannst

„Bringe ein wenig Bewusstheit in dein Leben. Jede Handlung sollte weniger automatisch als bisher ausgeführt werden. Du hast den Schlüssel für Bewusstheit in dir.

Wenn du gehst, dann gehe nicht wie ein Roboter. Gehe nicht so, wie du schon immer gegangen bist, gehe nicht automatisch. Gehe ein wenig langsamer und sei aufmerksam, wenn du gehst. Lasse jeden Schritt mit voller Bewusstheit geschehen.

Versuche in kleinen Handlungen bewusst zu sein. Es brauchen keine großen Dinge zu sein: essen, sich waschen, schwimmen, gehen, sprechen, zuhören, kochen, die Wäsche erledigen… De-automatisiere jeden Vorgang. Erinnere dich an das Wort „De-automatisieren“, es birgt das ganze Geheimnis, wie du bewusst werden kannst.

Sich ans Deautomatisieren erinnern

Das Denken ist ein Roboter, der auf seine eigene Weise nützlich ist. Er funktioniert so: Zum Beispiel lernst du etwas Neues. Am Anfang bist du total aufmerksam und bewusst. Nehmen wir einmal an, du lernst schwimmen. Dann bist du sehr wach und aufmerksam, denn es geht um dein Leben.

Oder, wenn du deinen Führerschein machst, dann bist du hellwach. Du musst ganz gehörig aufpassen. Du musst dich um viele Dinge kümmern, das Steuer, die Straße, die Leute, die die Straße überqueren, das Gaspedal, die Bremse, die Kupplung…

Du musst dir über alles zur gleichen Zeit bewusst sein. Es gibt da so viele Dinge, an die du denken musst. Deshalb wirst du nervös, denn es ist gefährlich, einen Fehler zu begehen. Weil es so gefährlich ist, deshalb musst du so aufmerksam sein.

In dem Moment, in dem du das Autofahren gelernt hast, wird die Bewusstheit nicht mehr gebraucht. Dann übernimmt der roboterähnliche Teil deines Verstandes die Steuerung.

Gelerntes verführt zu Automatismus

Diesen Vorgang nennen wir Lernen. Wenn man etwas gelernt hat, dann wird es vom Bewusstsein in den Roboter-Zustand überführt. Wenn etwas einmal gelernt wurde, dann ist es nicht mehr Teil von wachsamer Aufmerksamkeit. Dann wird es ins Unterbewusstsein gestellt.

Jetzt steuert das Unterbewusstsein und das Bewusstsein ist frei, etwas Neues dazu zu lernen.

Es ist sehr wichtig, diesen Mechanismus zu verstehen.
Erinnere dich daran, auch bewusst zu sein, wenn du etwas gelernt hast.“

 

Osho, Zitat – Auszug aus The Book of Wisdom #14

 

Meditation: die Kunst des Wahrnehmens

 

Ein Test: Wie bewusst bist du?

Wie oft fängt das Team in den weißen Hemden den Ball?

 

Alertness, Awareness, Mindfulness

 

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