Ungestört sein – mitten im hektischen Leben

Ungestört sein, inmitten der Störungen des hektischen Alltags, das gelingt mit wertfreiem Wahrnehmen. Lies hier, warum wir Buddhas brauchen, die ungestört mitten im Leben stehen.
Durch Meditation ungestört im hektischen Alltag leben

„Die vielen Heiligen haben sich nicht ohne Grund aus der Welt zurückgezogen.
Die Welt stört den eigenen Frieden…

Denke daran, außer, du möchtest gestört werden, kann dich nichts stören.
Wenn du einfach im wertfreien Wahrnehmen der Störung bleibst,
dann werden die Störungen einfach vorbeiziehen.
Sie kommen – und sie gehen auch wieder.
Sogar mitten im hektischen Leben in der Welt
kannst du zum Buddha werden.

 

Wir brauchen Buddhas
die im Leben stehen.

 

Das ist die einzige Hoffnung für die künftige Menschheit,
auf einen besseren und neuen Menschen.

Jemand, der feiern kann,
der mitfühlend ist und tanzen kann,
der gerne singt und liebt.“

Osho, Zitat – Auszug aus Turning In #3

 

Ungestörte Meditation – auch neben einem schönen Mädchen

„Ein schönes Mädchen ist nicht deshalb so schön,
weil sie dir mit ihrer Schönheit den Kopf verdrehen
und dich von der Meditation ablenken will.

Sie ist einfach schön,
und das ist alles.

Du musst den Frieden innerhalb des brennenden Hauses finden.

Das Leben ist so wie der Krieg:
Ständig bist du damit beschäftigt,
deine Feinde unter Beschuss zu halten.

Zazen bedeutet, das Feuer einzustellen.
Feuerpause!“

Zen Meister Kodo Sawak Roshi

 

Gute Leute müssen sich ausdrücken.
Deine Meinung interessiert uns.

2 Kommentare

  • Hallo Samarpan,

    wieder mal ein sehr lebensnaher Beitrag.

    Obwohl es nicht einfach ist, die „Wertfreiheit“ ins eigene Leben zu integrieren, ist es wichtig die Empfindung dafür ständig in der eigenen Wahrnehmung „zu halten“. Wichtig dabei ist, so scheint es mir, dass wir dieses „Nicht-Urteilen“ im Gefühl tun können. Im sog. Verstand bringt uns dies nicht so sehr weit und ich denke, dass wenn „wir“ über den Verstand nicht urteilen, dass wir dann Gefahr laufen, zum Heuchler zu werden.

    Das ist dann etwa so, wie Nietzsche das verstanden haben will, wenn er schreibt: „Jenen ist die Lüge zum Instinkt geworden.“

    Schönen Tag,
    sam

    • hi sam, das finde ich genau richtig, was du sagst. denn es sind gerade die gefühle, die uns ständig zum werten bringen. nietzsches zitat ist spannend, das habe ich noch nie so gesehen. danke für die anregung!