Depression lässt sich nicht wegmeditieren

Achtsamkeit und Meditation können bei Depression und depressiven Phasen helfen, kurzzeitig Licht ins Dunkel zu bringen. Eine Depression lässt sich jedoch nicht 'weg-meditieren'. In diesem Videogespräch beschreibt Ishu seine Erfahrungen mit Achtsamkeit.
Wie Achtsamkeit bei Depression wirkt

Ishu hat immer wieder mal depressive Phasen – ein vererbtes Krankheitsbild, das ihn regelmäßig heimsucht. Trotz Meditation.

Ishu – er ist Redakteur des Magazins OSHO Times – erzählt in diesem MeditationTalk mit Samarpan, dass Depression nicht „wegmeditiert“ werden kann. Meditation sei keine Pille, die alles wieder in Ordnung bringe. Durch Achtsamkeit auf den Körper könne jedoch eine Entlastung des depressiven Verstandes erreicht werden.

So kommt Licht in die schwarze Nacht

Die Aufmerksamkeit auf der Stelle im Körper zu halten, wo das depressive Gefühl sitzt, bringe seiner Erfahrung nach Erleichterung.

Und: Es wird erkannt, dass das Leben nicht nur schwarz oder weiß ist – das Erleben von Bewegung im Atem löse die als so statisch empfundene schwarze Wand von Trostlosigkeit auf…

Ein spannendes Video-Gespräch mit Ishu.

Wie Achtsamkeit in Zeiten von Depression wirkt

Und trotzdem kann Meditation während einer depressiven Phase hilfreich sein. Wie?

Ishu erwähnt im Interview die OSHO Kundalini Meditation und die OSHO Dynamische Meditation, durch die er das erste Mal wirkliche Stille erfahren habe…

Interviewpartner sind…

Ishu Michael Lohmann: Redakteur der Osho Times, Rechtsanwalt und Musiker
Interviewer: Samarpan P. Powels, Herausgeberin von FindYourNose.com
Musik: Heart Symphony von Karunesh

Achtsamkeit bei Ängsten

 

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2 Kommentare

  • Hey, Ihr Beiden! Danke für das Video. Ich unterschreibe! :-) Meditation hat mir in meiner Depression zwioschen 2012 und 2014 sehr geholfen, überhaupt noch da und am leben zu sein. Ich empfand die Achtsamkeit als notwendig aber auch teilweise grausam. Irgendwie ging es aber, die Disziplin aufzubringen, alles so zu lassen wie es ist, zu spüren, zu schauen und auch die Gedanken zu beobachten. Woher wiederum diese Disziplin kam, weiß ich nicht… Verwunderlich, weil „meine“ Depression mich schon echt ganz starr, gelähmt, negativ gemacht hat. Heute habe ich ein neues Werkzeug hinzugewonnen, das ich hier gern teile. Wenn die Vorboten der Depression auftreten, was sie ab und zu tun, sage ich innerlich: „Liebe Mama, ich spüre dich in mir. Du bist herzlich willkommen in mir. Danke, dass du da bist.“ Das funktioniert seit einigen Wochen sehr gut, aber auch eben erst seit einigen Wochen, vorher nicht. Dann lösen sich die Knoten im Solarplexus und im Kopf und es wird sofort leichter. Lieber Gruß. P.O.

    • lieber Piam, sich an seine (innere) mama zu erinnern, das finde ich eine klasse sache. das werde ich das nächste mal ausprobieren, wenn ich mies drauf bin.
      ganz herzliche grüße an dich von samarpan

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