Gedanken lösen – 1 Meditation für intellektuelle und 1 für emotionale Menschen

Im Alltag geschieht es oft: Sorgenvolle Gedanken machen das Leben schwer und belasten Körper und Geist. Meditation hilft die Gedankenströme zu lösen, doch nicht jede Meditation fällt jedem Meditierenden gleich leicht.
Deshalb hier 2 Meditationsvorschläge:
1. für eher intellektuelle Kopfmenschen – 'Ich bin das nicht!'
2. für eher emotional gesteuerte Menschen – 'Das innere Lächeln'.
'Ich bin das nicht' – Wie sich Gedanken auflösen

Eine Meditation für den intellektuellen Kopfmenschen und eine für den emotional gesteuerten Meditierenden

Wenn Gedanken nicht aufhören wollen, Körper und Geist zu belasten, sich in den Alltag drängen und das Leben zu einem Rattenrennen machen, dann mögen die hier beschriebenen 2 Meditationen dabei unterstützen, etwas Abstand zu gewinnen.


  1. Ich bin das nicht!
    Diese Meditation fällt eher intellektuellen, kopfgewichtigen Menschen leichter. Man beobachtet die Gedankenschleifen im Kopf und erinnert sich dabei: Ich bin das nicht. Ich bin nicht meine Gedanken.
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  2. Das innere Lächeln 
    Diese Meditation fällt emotionalen, gefühlsorientierten Menschen leichter. Man geht in den entspannten Bauch und lässt von dort ein inneres Lächeln aufsteigen, das Sorgen und Gedankenketten nichtig macht.
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Fragst du dich, welcher Typ du bist?

Wenn du nicht weißt, zu welchem Typ du gehörst, dann bist du wahrscheinlich ein Kopfmensch. Zweifeln und sich gespalten fühlen, das ist typisch für Kopfmenschen.


1. Meditation für Kopfmenschen: Ich bin nicht meine Gedanken

Ich kann endlos dem Verstand zuhören – und werde nicht klüger davon werden

„Der Verstand ist Müll.

Nicht, dass nur du lauter Müll im Kopf hättest und andere nicht. Es ist einfach so, dass der Verstand an sich Müll ist. Und es hat keinen Zweck, darin herum zu  wühlen; das kannst du bis in alle Ewigkeit machen – endlos.  Der Müll reproduziert sich ständig. Er ist also nicht leblos, er ist dynamisch. Er wächst und hat sein Eigenleben. Wenn du ihn beschneidest, werden neue Blätter sprießen.

Ich bin nicht, was ich denke

Wenn du den Müll ans Tageslicht bringst, dann bedeutet das nicht, dass du leer davon wirst. Es geschieht etwas anderes: Dir wird nur bewusst, dass du nicht der Verstand, deine Gedanken bist, mit denen du dich bis jetzt identifiziert hattest.

Wenn du dir diesen Müll vor Augen führst, erkennst du den Unterschied, den Abstand zwischen dir und ihm. Der Müll bleibt derselbe, aber du bist nicht mehr damit identifiziert, das ist alles. Du bist nicht mehr eins damit, du weißt, dass du davon getrennt bist.

Gedankenmüll auf Abstand halten

Du musst nur eines tun: Versuche nicht, gegen den Müll anzukämpfen und versuche nicht, ihn zu verändern.

Beobachte einfach nur, und rufe dir immer wieder ins Bewusstsein: ‚Ich bin das nicht.‘  Mache es zu deinem Mantra: ‚Ich bin das nicht.‘

Denke immer daran, werde wach und nimm wahr, was geschieht.

Es wird augenblicklich eine Veränderung eintreten. Der Müll wird immer noch da sein, aber er ist nicht mehr Teil von dir.

Sich daran zu erinnern bedeutet, sich davon abzuwenden.“

Osho – Zitat-Auszug aus ‚Das Orangene Buch‘

Meditationen für den Alltag

Meditation: Dein inneres Lächeln

2. Meditation für emotionale Meditierende: Das innere Lächeln

„Wenn du irgendwo sitzt und nichts zu tun hast, entspanne deinen Unterkiefer und öffne den Mund leicht. Beginne, durch den Mund zu atmen.

Atme nicht tief. Überlasse es dem Körper zu atmen, dann wird der Atem flach und immer flacher.

Und wenn du spürst, dass der Atem sehr flach und der Mund offen und dein Unterkiefer entspannt ist, dann wird sich dein ganzer Körper entspannt fühlen.

Nicht die Lippen, der Bauch lächelt

Fühle in dieser Entspannung ein Lächeln in dir aufsteigen – nicht im Gesicht, sondern wie es sich über dein ganzes inneres Wesen ausbreitet… und du wirst es können.

Es ist kein Lächeln der Lippen – es ist ein existenzielles Lächeln, das sich nur im Inneren ausbreitet.

Versuche es und du wirst wissen, was gemeint ist… man kann es nicht erklären. Es ist nicht nötig, mit den Lippen zu lächeln. Es ist so, als ob du vom Bauch her lächelst: Der Bauch lächelt.

Und es ist ein Lächeln, nicht ein Lachen, es ist also sehr, sehr sanft, sehr zart, zerbrechlich– wie eine kleine Rose, die sich im Bauch öffnet und deren Duft sich über den ganzen Körper verbreitet.

Wenn du einmal erfahren hast, was dieses Lächeln ist, kannst du 24 Stunden am Tag glücklich bleiben.

Wann immer du dieses Glück vermisst, schließe einfach die Augen und fange dieses Lächeln wieder ein und du wirst dich wieder glücklich fühlen.

Du kannst dieses Lächeln jeden Tag wieder finden, so oft du willst. Es ist immer da.

Osho – Zitat-Auszug aus ‚Das Orangene Buch‘

200 Anleitungen für Meditation

‚Lippen-Lächeln‘

‚Inneres Lächeln‘

Meditation für emotionale Meditierende: Das innere Lächeln

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