‚Freiheit von etwas‘ ist nur die halbe Freiheit

Freiheit von etwas Einschränkendem, das wünscht du dir vielleicht? Sei dir dessen bewusst, dass das nur die halbe Freiheit ist. Du brauchst die Freiheit für etwas...
"Freiheit von etwas" ist nur die halbe Freiheit

„Nur wenige Menschen haben in absoluter Freiheit gelebt. Gautam Buddha, zum Beispiel, oder die Zen Meister Joshu und Nansen. Ich würde mich darüber freuen, wenn du frei leben würdest, doch musst du dafür eines verstehen – es gibt zwei Arten von Freiheit.

Die eine ist die Freiheit von etwas, die andere, die Freiheit für etwas. Die Freiheit von etwas, ist nicht schwierig zu bekommen. Die wahre Freiheit ist für etwas – die Freiheit für Kreativität, für Liebe, für besondere Erfahrungen.

„Freiheit für etwas“, das ist die wahre Befreiung

Die erste Freiheit, die Freiheit von etwas, ist negativ. Sie bereitet den Boden vor, doch sie ist nicht alles.

Die zweite Freiheit ist die wirkliche, die echte Freiheit. Es ist die Freiheit, sich selbst zu erschaffen, den inneren Buddha zu entdecken, das eigene Potenzial zu erschließen, die eigenen Kräfte frei zu setzen und unter dem Himmel ohne Angst und mit dem Brüllen eines Löwen in sich zu leben.

Das ist alles nur für einen Menschen möglich, der seine eigene ursprüngliche Quelle erfahren hat. Das ist es, was ich dir beibringen möchte: die eigene Quelle zu finden und von dort aus die Freiheit von allen Fesseln zu erleben. In der eigenen Quelle steckt die Freiheit, sich selbst zu erschaffen.“

 

Osho, Zitat – Auszug aus Joshu: The Lion’s Roar #6

 

Was Freiheit und Unfreiheit gemein haben

 

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