Wer bin ich? Über den Sinn von Selbsterforschung

Selbsterforschung - warum ist sie so wichtig? Welchen Sinn macht es, tief in sich zu schauen und sich selbst zu erforschen? Ein Gespräch mit Satori Leiterin Ganga Cording auf Video.
Wer bin ich? Über den Sinn von Selbsterforschung - ein Video Interview

Warum ist es so wichtig, sich selbst zu erforschen? Warum haben alle Meister über die Jahrhunderte hinweg so viel Wert auf diese Frage gelegt?

Ganga Cording ist Expertin auf dem Gebiet der Selbsterforschung, sie leitet den Satori Prozess seit 35 Jahren und begleitet die Teilnehmer auf ihrem Weg zu der Frage „Wer bin ich“.

In diesem Gespräch mit Samarpan beschreibt sie welche Wohltat es sein kann, aus der Fixierung auf „den anderen“ heraus, in seine eigene Autorität zu kommen. Und wie die tiefere Erforschung seiner selbst zu einem Punkt von weiter Verbundenheit mit der Natur allen Lebens führt.

Über den Sinn von Selbsterforschung…

Warum die Frage:
„Wer bin ich“ so befreiend ist…

Wir besprechen in diesem Interview:

  • Dass wir auf „den anderen“ geprägt sind und unsere eigene Autorität vergessen haben
  • Warum aller Anfang das Wahrnehmen der eigenen Präsenz, des „Ich bin“ ist
  • Welche Kraft und Freiheit darin steckt, zu wissen, wer man ist
  • Dass die Erfahrung von sich selbst niemals beendet sein kann
  • Warum man über sich selbst die gesamte Existenz kennenlernen und genießen kann
  • … und anderes mehr…

 

Interviewpartner sind…

Ganga Cording:
Leiterin von weltweiten Satori Prozessen, Who is in – Awareness Intensive und anderen Seminaren rund um Selbsterforschung
www.awareness-academy.com

Interviewer:
Samarpan P. Powels,
Herausgeberin von FindYourNose.com

Musik: Heart Symphony von Karunesh

 

Wer bin ich?

 

Wer bin ich? Über den Sinn von Selbsterforschung - ein Videogespräch

2 Kommentare

  • Hallo Ihr Beiden,

    „die Gesellschaft“ welche sich uns entgegenstellt, wenn wir „wo auch immer“ ankommen möchten. Sei es beim „ich bin“ und der so oft damit „beschworenen“ Freiheit, halte ich als Argument, für zu „kurz“ gegriffen. Zum Einen wären wir ohne „Gesellschaft“ nichts, denn die Evolution hätte uns schlichtweg vergessen und zum Anderen könnten wir uns überhaupt nicht wirklich wahrnehmen. Wahrnehmungen ohne „Aussen“ ist schlichtweg nicht möglich!

    Nun könnte „man“ anfügen: Na klar, dies meinen wir doch! Die Gesellschaft als solches hindert uns nur, weil sie so „vergesellschaftet“ ist, wie sie ist. Aber dies halte ich auch nicht für glaubhaft, denn wir sind immer, – und somit auch ausschliesslich, – ein Teil des Problems.

    Halten wir die „Gesellschaft“ aus, halten wir uns selber aus! „Nicht verbessern, sondern aushalten“!

    Im Übrigen denke ich, dass die „Angst vor der Freiheit“ (Freiheit! Welche es selbstverständlich nicht wirklich gibt) unser größter Feind ist. Wir mögen unser selbstgeschaffenes Paradies einfach nicht verlassen. Da ist es so wohlig und sicher und wir haben immer einen Grund uns neue Welten zu schaffen: Welten welche es im „Aussen“ nicht gibt; wenn überhaupt, dann nur in uns und die nicht wirklich mitteilbar sind. Und, sogar durch den Versuch der Mitteilung, vernichtet werden. Ja, vielleicht sogar nicht weniger „magisch“ im Sinne von Gesellschaft wirken, wie die so viel gescholtene Gesellschaft selbst.

    „Und erst wenn ihr mich alle verleugnet habt, will ich euch wiederkehren“. Zitat: aus „Also sprach Zarathustra“ von Friedrich Nietzsche

    Die besten Wünsche,
    Sam

    • Liebe Sam,
      danke für deine Gedanken, sie sind inspirierend.
      Bei dem Begriff ‚Gesellschaft‘, so wie sie hier gemeint ist, geht es um ein in den Knochen befindliches, unbewusstes Gedankengut, eine Programmierung über das was richtig und falsch ist, was getan werden muss und was auf keinen Fall gemacht werden darf… – also das kollektive Bewusstsein. Ein meditativer Mensch entdeckt und durchdringt dieses in sich.
      Es ist keine Frage, dass dieses kollektive Bewusstsein notwendig ist und es soll auch nicht abgeschafft werden (das wäre sowieso unmöglich). Bei Meditation geht es einfach darum, zu erkennen, von was man bewegt wird. Allein das Erkennen von Konditionierung bewirkt den Wegfall von Dingen, die nicht intelligent sind und die Vertiefung dessen, was lebensbejahend und Leben unterstützend ist.
      Zumindest ist das meine Erfahrung.
      Ganz herzliche Grüße
      Samarpan

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