Das Ende aller Schwierigkeiten

'Ich' - das Problem! Sei einfach nichts. Wie kannst du als nichts unglücklich sein? Wer würde leiden?
Buddha: Das Ende aller Schwierigkeiten

Buddha lehrte, wie man zu nichts wird. Die Leute fragten ihn: „Was soll denn das für eine Lehre sein? Jetzt sind wir zumindest jemand. Es mag sein, dass wir unglücklich sind oder Sorgen haben, aber zumindest gibt es uns. Lehre uns lieber, wie wir die Sorgen verlieren und wie wir glücklich werden können. Das wäre viel besser als zu verschwinden!“

Getrennt sein – der Ursprung aller Probleme

Buddha weiß es besser. Er weiß, dass du, so lange wie du existierst, unglücklich sein wirst und Schwierigkeiten um dich herum haben wirst. Genau das Getrenntsein vom Universum als „Ich“ ist der Grund für dein ganzes Unglück.

Die Abtrennung vom Ganzen mag verschiedene Formen annehmen, doch die Realität ist, dass du dich von diesem unglaublich weiten Dasein selbst abgetrennt hast.

Buddha antwortete also: „Ich tue das alles, damit du aus deinen Schwierigkeiten herauskommst. Sei einfach nichts. Wie kannst du als nichts unglücklich sein? Wer würde leiden?“

Er hat die größte Wahrheit gefunden, die jemals erkannt wurde. Du und dein Leiden, ihr seid keine zwei verschiedenen Angelegenheiten. Du selbst bist das Problem, du selbst bist das Unglück. Dein Verstand sagt dir, dass dies nicht stimmt. „Alles Leid lässt sich verändern.“

Ja, das stimmt. Du kannst das Unglück verändern, doch daraus wird neues Leid entstehen. Du veränderst und veränderst – jeder tut das – und du gehst von einer Schwierigkeit in die nächste. So erkennst du nie, dass das wirkliche Leid in deinem Getrenntsein besteht. Du, als Einzelwesen des Lebens bist das Problem.

Buddha sagt harte Worte, doch sind sie völlig wahr. Außer, du löst dich im Ganzen auf, wirst du Schwierigkeiten haben. Genau die Vereinzelung ist der Grund für deine Hölle.

 

Osho, Zitat – Auszug aus The Buddha: The Emptiness of the Heart #4

 

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