Was Einsteins Quantenfeld und Buddhas Leere gemeinsam haben

Einstein und Buddha haben vieles gemeinsam, sie erforschen das selbe Phänomen - nenne es Quantenfeld, Leere, Prana, Tao, Qi oder den universellen Kosmos ...
Was Einsteins Quantenfeld und Buddhas Leere gemeinsam haben

Leere und Quantenfeld – das gleiche Phänomen?!

Einsteins Quantenfeldtheorie ist im Grunde nichts Besonderes, jedes Kleinkind erfährt das Quantenfeld in sich selbst – ohne sich darüber bewusst zu sein. Wir tragen das Wissen über das Leben und das Universum in uns, ohne die Gesetze bewusst wahrzunehmen. Durch Wissenschaft oder Meditation – der Wissenschaft des Inneren – enthüllen sich die kosmischen Zusammenhänge, die für den gewohnten Verstand mysteriös und unerklärlich sind.

Einsteins wissenschaftliches Interesse geht nach außen, in die Erforschung von Teilchen und Wellen außerhalb von ihm selbst, dem Wissenschaftler. Buddhas Finger deutet auf die innere Welt des Forschers, auf unbeteiligtes, wachsames Schauen, dessen, was innen ist.

Außen und innen begegnen sich Buddha und Einstein, sie kommen zu ähnlichen Ergebnissen – zum großen Erstaunen der Wissenschaft, die es sich nur schwer erklären kann, wie Mystiker schon vor Tausenden von Jahren von Phänomenen berichten konnten, die Physiker erst jetzt entdecken.

Materie ist gleichzeitig Teilchen und Welle

Einstein beschrieb ein Quantenfeld, das dem Feld der Leere – in den östlichen Religionen auch „Tao“ oder „Brahma“ genannt – sehr ähnlich ist. Was wir in Einsteins Welt als feste Materie erfahren, besteht gleichzeitig aus Wellen (nicht-materielle Formen) und Teilchen (materielle Formen).

Die Wellenform der Teilchen nimmt keinen bestimmten Platz in Raum und Zeit ein. Die Welle ist überall und zur gleichen Zeit gegenwärtig. Sie dehnt sich über das gesamte Universum aus. Das wird Quantenfeld genannt.

Apfel Beispiel zur Anschauung vom Quantenfeld

Der Apfel ist Materie und Welle zugleich, doch wir erkennen nur die Materie.

Ein Beispiel:
Stelle dir einen Apfel in deiner Hand vor. Als Teilchen existiert dieser Apfel an einer definierten Stelle in Raum und Zeit, nämlich auf deiner Hand. In seiner Wellenform ist der Apfel nicht nur in der Hand, sondern auch über alle seine möglichen Zustände hinweg verteilt.

Das Quantenfeld ist ein Feld aus dem alle Materie entsteht. Die (Apfel-)Teilchen, die daraus entstehen, sind nicht abgetrennt, sondern sind tatsächlich verschiedene Formen des selben Systems.

Das Feld und die Materie, die daraus entsteht, sind eins. Buddha beschreibt das Quantenfeld als ‚Leere‚, das, wovon alles herkommt und wieder hingeht. Buddha sagt: Die Leere ist die Wirklichkeit. Die Leere, das ist nonduale Wirklichkeit.

„Die (relativistische) Masse und Energie sind bei Einstein zwei unterschiedliche Beschreibungsformen ein und derselben Größe. Hat ein System die Energie E, dann besitzt es automatisch die relativistische Masse m=E/c2; hat ein System die Masse m, dann muss man ihm eine Energie E=mc2 zuschreiben.

Wer die Masse eines Systems festlegt, legt automatisch auch seine Energie fest; wer seine Energie kennt, kennt auch seine Masse.“
Von E=mc-Quadrat zur Atombombe – Einstein Online

Ein Beobachter sieht nur feste Teilchen, nicht die Welle, die sie hervorbringt

Die Frage, wann (Apfel-)Teilchen sich wie eine Welle oder wie feste Einheiten verhalten, hängt vom Beobachtenden ab – von dem, der sieht. Die Eigenschaft eines Teilchens ist also nicht vorbestimmt, sondern wird von dem Verstand definiert, der das Ding/den Apfel wahrnimmt.

Was also für uns wie Wirklichkeit aussieht, ist nur ein Aspekt der zugrunde liegenden Wirklichkeit – nämlich der, den wir wahrnehmen können. Der andere Aspekt, die Wellenform des Apfels, bleibt dem Beobachtenden normalerweise verschlossen. In Meditation öffnet sich der Raum, auch diesen Aspekt zu erkennen. In Meditation erfährt sich der lebensbestimmende Ozean.

Quantenfeld, Fohat, Prana, Chi… viele Konzepte, ein Mysterium

„In einem Gespräch mit einem Gelehrten der altindischen Schriften (Veden) fand Nikola Tesla eine aufschlussreiche Bestätigung für sein Projekt der Nutzbarmachung der kosmischen Energie. Die vedische Kosmologie legte dem Erfinder das fehlende philosophische Puzzleteil der Schöpfungsprinzipien von Geist und Materie offen.

Dort spielt die Existenz einer alles durchdringenden, lebensspendenden Energie (Prana) eine tragende Rolle. Diese Energieform, die in ihrer Definition erstaunliche Parallelen zu Blavatskys ‚Fohat‘ und zur Energie im Quantenfeld aufweist. Ob ‚Quantenfeld‘, ‚Fohat‘, ‚Prana‘, ‚Chi‚ etc.: Alle Begriffe berufen sich in ihrer Essenz auf ein Konzept der alldurchdringenden Lebensenergie.

Diese Konzepte greifen auf eines der größten Mysterien der Menschheit zurück. Und zwar auf jenes Einweihungsgeheimnis, von dem die Mystiker sagen, dass es den Schlüssel zur göttlichen Schatzkammer in sich berge.“
aus Energie aus dem Quantenfeld (die Webseite ist nicht mehr online)

Ein spannendes Video: ‚Wo sich Wissenschaft und Buddhismus begegnen‘

Das folgende Video in englischer Sprache beschreibt die Gemeinsamkeiten, die Buddha und Einstein in ihrer eigenen Weise gefunden haben. Der eine durch Einsicht und Meditation, der andere durch mathematischen, intellektuellen Genius.

‚Where Science meets Buddhism, Teil 2‘

 

Wir sind der Realität gegenüber ziemlich blind

„Atome sind zu 99,999999999999 Prozent leerer Raum“, sagt Gerald, der Autor dieses Videos. „Das zwingt uns, uns selbst neu zu definieren und auch, wie wir die Wirklichkeit wahrnehmen.“

Der Umkehrschluss wäre dann: Wenn wir uns auf einen Apfel in materieller Form beziehen, nehmen wir nur 0,000000000001 Prozent der Wirklichkeit wahr. Ist eine derartige, normale Blindheit schockierend – oder was?

„Zu einer Zeit, in der Physikmagazine am laufenden Band Theorien darüber veröffentlichen, wie man ganze Universen im Labor erzeugen kann, entsteht nur zu leicht der Anschein, die Wissenschaft sei bereits im Besitz der Wahrheit. Doch in Wirklichkeit wissen wir fast nichts – und ich glaube, dies wird immer so bleiben.“
Margaret Wertheim aus Spiegel Online: Warum wir niemals alles wissen werden

Alles ist reine Energie – Worte eines Mystikers

„Die Wissenschaft hat es nicht geschafft, das universelle Leben zu entmystifizieren, sondern, im Gegenteil, sie hat die Dinge noch mysteriöser gemacht. Zum Beispiel war es vor nur einem Jahrhundert für Wissenschaftler einfach zu erklären, dass alles Materie ist.

In der heutigen Zeit ist die Materie verschwunden. In der Neo-Physik gibt es keine Einheit, die Materie heißt. Je tiefer der Physiker in die Welt der Materie eintauchte, umso weniger Materie wurde gefunden. Alles ist reine Energie.

Wie soll man Energie definieren?
Ist sie aus Materie?

Energie kann nicht materiell sein, Energie ist etwas ganz anderes als Materie. Materie ist statisch, Energie ist dynamisch. Materie ist ein Substantiv, Energie ein Verb. Materie ist messbar, Energie ist nicht zu messen.

Als der Physiker in die Welt der Energie einstieg, wurde er mehr und mehr verwirrt. Niemals vorher war er so verwirrt…“
Osho, Zitat – Auszug aus Be Still and Know

Was Mystiker schon seit 2500 Jahren sagen

 

Der buddhistische Zugang zur Quantenphysik:
Es gibt nichts außerhalb des Bewusstseins

 

Hinweis

Ich bin Laie und bitte die laienhaften Ausführungen zu entschuldigen. Das Thema fasziniert mich jedoch so sehr, dass ich mich hineingewagt habt. 

Durch Meditation ist mir ein Einblick in das ‚Quantenfeld‘, in die Leere gewährt worden: Meiner Erfahrung nach ist es reine Intelligenz, große Freude, Göttlichkeit, mysteriös und auf jeden Fall ein guter Grund, das Leben zu feiern!

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