Über Tiger, das Hara und die Lebensfreude

Meditation kommt harmlos daher, doch weckt sie den Tiger im Bauch – im Hara, da, wo die Lebensfreude sitzt. Meditation ist eine gefährliche und glücklich machende Sache!

Über Tiger, das Hara und die Lebensfreude

In Thailands Bergen gibt es einen „Tigermönch“, der mit geretteten Tigern flüstert. Er spricht täglich mit ihnen…
„Sie sollen gut arbeiten, damit Geld für ihren Unterhalt hereinkommt“, sagt er in einer Dokumentation über das thailändische Kloster, in dem die Tiger leben.

Für den Abt Phra Acharn sind Gespräche mit Tigern etwas völlig Normales. „Die Sprache des Herzens versteht jedes Lebewesen“, sagt er.

Mich erinnert das an meinen eigenen, inneren Tiger im Bauch. Wenn ich freundlich mit ihm bin, benimmt er sich freundlich.

Wilde Tiger, die die Sprache des Herzens verstehen

Die Tiger im Waldkloster des Abtes sind wild, ungezähmt, und bleiben es auch. Bis auf eine, eher symbolisch wirkende Leine bewegen sie sich unter Touristen völlig frei. Es gibt keine Barriere zwischen Besuchern und Tieren. Die Tiger wissen, dass sie sich gegenüber den Besuchern wohlwollend verhalten müssen und das tun sie dann auch. Sie setzen ihre Kraft nicht ein.

Der mit den Tigern lebt

Mich hat der Respekt und der Umgang des Tigermönchs mit den wilden Tieren berührt. Mit Tigern auf Tuchfühlung zu leben ist eine gefährliche Situation, die totale Wachheit erfordert.

„Ein Tiger bleibt immer ein Tiger,
auch wenn er einem aus der Hand frisst.
Er ist immer ein wildes Tier.“

An was erinnert mich das nur?

Begegnung mit dem inneren Tiger:
Der Tiger sitzt im eigenen Bauch

Genauso unbekannt wie ein wilder Tiger ist das eigene, wilde Wesen. Ich trage reine Lebenskraft in mir, die sich nicht zähmen und domestizieren lässt.

Meditation ist eine Methode, mit dem inneren, vor Kraft strotzendem Tiger zu flüstern, in einer stillen Sprache, die keine Worte kennt.

Die Lebenskraft im Hara ist ein versteckter Tiger

Die Lebenskraft sitzt im Bauch, im Hara , dem inneren Lebenszentrum. Das Hara befindet sich 4-5 Zentimeter unter dem Bauchnabel, innen im Bauch.

Es fühlt sich für mich manchmal gefährlich an, dem Hara nahe zu kommen, denn ähnlich einem wilden Tiger ist die Kraft dort nicht zu manipulieren. Ich kann sie nicht unterdrücken oder in irgendeine Richtung lenken.

Einmal geweckt, ist der Tiger da. Die Wut im Bauch wird ziemlich klar gespürt und lässt sich nicht beschönigen. Die Lebensfreude auch.

Das Hara übt gerade wegen der klaren Authentizität einen unwiderstehliche Anziehung aus. Es ist die größte Sehnsucht des Menschen dorthin zu gelangen und sich zuhause zu fühlen. Im Bauch steckt die Kraft für mühelose Stärke und entspannte, individuelle Natürlichkeit, nach der sich jeder Mensch sehnt.

Mühelose Kraft im Bauch

Meditation ist der Sprung ins Hara, der Sprung in die natürliche Lebenskraft.

Es gibt viele Techniken, sich dem inneren Tiger in respektvoller Weise zu nähern. Das kann QiGong sein oder Kampfsportarten oder Sufi Methoden wie Whirling oder Dhikr oder auch Methoden von Gurdjieff wie die ‚Sacred Dances‚…

Im Grunde führt jede Meditation früher oder später ins Hara, in den Bauch. Durch entspanntes Wahrnehmen – der Grundlage jeder Meditation – wird der Weg frei, sich in seinem Bauch zuhause zu fühlen.

Die Kraft des Tigers in sich entdecken

 

Meditationen, die den Tiger im Bauch wecken

OSHO Dynamische Meditation

 

Hara Stopp Meditation

 

Zazen Meditation: Zur Kraftquelle im Bauch gelangen

 

bauch-entspannen

Ein Beitrag von Samarpan, Meditationslehrerin, Herausgeberin von FindYourNose, Herzschmerz Tipps, FindYourNose Nasenspitzen und FindYourNose Online Marketing.

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Über Tiger, das Hara und die Lebensfreude

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