Über die unsinnige Suche nach dem Glück

Was passiert, wenn du meditierst? Du verstehst, dass Glück nicht von glücklichen Umständen abhängig ist. Die unsinnige Suche nach dem Glück, das Rennen danach und die Verzweiflung, es nicht zu finden, verschwinden. Durch Meditation erfährst du ein ganz neues Glück...
Über die unsinnige Suche nach dem Glück

Wenn mir das nur jemand gesagt hätte! Aber nein, auch ich habe geglaubt, was mir in meiner Kindheit übers Glück erzählt wurde: Um glücklich zu sein, braucht es einen Prinzen 😆  (und noch vieles andere mehr).

In der ARD Themenwoche übers Glück  finde ich jene kindgerechten Anleitungen für ein glückliches Leben noch einmal aufgezählt. Als ob Glück ein Ding außerhalb von mir wäre, hängt das Glück nach einer Umfrage der ARD von den folgenden Erscheinungen ab:

  • der Familie und
  • den Freunden,
  • von persönlichen Hilfseinsätzen (Gutes tun),
  • von Humor und
  • von Glauben,
  • von Musik
  • und von Geld.

 

Nach Meinung der Mehrheit muss man nach dem Glück greifen, es provozieren, es einladen.

So habe ich kein Glück gefunden

Hmmmm, ich habe diese Rezepte in meinem Leben ausprobiert, doch glücklich bin ich dadurch – wenn überhaupt – nur in sehr kurzen Momenten geworden.

So stellt der normale Mensch – wie auch ich es tat – die Welt auf den Kopf nach dem, was glücklich machen soll. Es ist eine absurde, unsinnige Suche nach einem Gefühl, das jeder schon in sich trägt. Und das ist der kosmische Witz dabei: Was wir suchen ist nicht Glück, sondern uns selbst.

Glück braucht nur in sich entdeckt zu werden. Nur ein einziger Sonnenuntergang mag genügen, um sich der Quelle ewigen Glücks in sich bewusst zu werden.

Glück ist nicht von glücklichen Umständen abhängig

Ja, ein beglückender Sonnenuntergang ist auch ein äußeres Ereignis. Und so mag es, je nach Eigenart des Menschen, für das Bewusstwerden von innerer Glückseligkeit hilfreich sein, in einem sanften Sonnenuntergang zu schmelzen, in einer liebevollen Familie zu leben, wache und humorvolle Freunde zu haben, andere Menschen zu unterstützen, sich Sicherheiten zu erschaffen und Musik zu genießen. Einfach deshalb, weil durch diese Dinge der Raum frei wird, zu sich zu schauen.

Innerhalb all dieser schönen Umstände sollte man jedoch nicht vergessen, dass sie nur Fingerzeige zum Glück sind und nicht das Glück selbst. Diese Dinge bringen kein dauerhaftes Glück mit sich, Enttäuschungen sind vorprogrammiert. Es liegt am Beobachtenden selbst, ob sich tiefes Glück entwickelt.

 

„Glückseligkeit gehört zur tiefsten Tiefe deines Wesens,
wo das Ego nicht mehr vorhanden ist,
wo nur noch Stille herrscht,
wo du vollkommen verschwunden bist.“
Osho

Osho über Glück

 

Glück ist immer da. Jedes Leben schwingt im Glück. Die Natur ruft es in jeder Sekunde zu, jeder Vogel zwitschert aus purer Freude und Lebensglück. Der Zugang zu diesem existenziellen Glück ist jeden Moment bereit, seine Türen sind offen. Wir brauchen nur hinein zu gehen.

Kann ich etwas tun, um glücklich zu werden?

Was kann ich tun, wenn ich dieses existenzielle Glück nicht fühlen kann?
Wenn das Leben aus Trauer, Stress und Wut besteht, wie soll ich da glücklich sein?

Erfahren und verstehen

Allein schon das am eigenen Leib erfahrene Wissen, das tiefe Verstehen, dass glückliche Umstände nicht wirklich glücklich machen, verändert das Leben grundlegend. Die Aufmerksamkeit und Energie braucht dann nicht mehr dahin zu gehen, die ganze Welt zu bewegen und zu kontrollieren, um glücklich zu werden.

Scheitern fällt weg, Schuld fällt weg, Hoffnung fällt weg, Hass fällt weg, Frustration fällt weg, Enttäuschung fällt weg… Und es entsteht Raum und Energie zu entspannen, dabei wach zu bleiben und wahrzunehmen, wer ich bin. Dieser Vorgang heißt Meditation.

Meditation hilft zu verstehen

Meditation öffnet die Türe zu sich selbst. Meditationstechniken helfen, zu erfahren und sich dessen bewusst zu werden, was Glück wirklich ist. Und die Erkenntnis, dass Glück nicht vom Partner, nicht vom Beruf, nicht von den Umständen abhängt, sinkt durch Meditation bis in die Knochen.

Selbst wenn die Umstände schwierig sind, selbst wenn die Dinge nicht so laufen, wie man möchte, trotzdem bleibt die Freude über das, was in der Meditation erfahren wurde – was immer ist.

Ein Hinweis:

Zu sich zu schauen, tief zu entspannen, gelassen mit sich und der Welt zu sein, sich über sich selbst bewusst zu sein… All das braucht ein wenig Zeit. Auch die Lust am Verstehen kommt in kleinen Schritten.

Wenn du also das Glück suchst – viel Freude beim Meditieren!

Ein FindYourNose Newsletter

Den Newsletter/Noseletter bestellen

 

Über die Suche nach dem Glück

Gute Leute müssen sich ausdrücken.
Deine Meinung interessiert uns.